Solingen investiert in sauberes Wasser für die Zukunft und saniert Sengbachtalsperre
Jana HerrmannSolingen investiert in sauberes Wasser für die Zukunft und saniert Sengbachtalsperre
Weltwassertag 2023 steht unter dem Motto „Wasser für Frieden“ und lenkt den Blick auf die Bedeutung von sauberem Wasser für Wohlstand und Stabilität. Die Stadtwerke Solingen und das lokale Wasserversorgungsunternehmen leisten ihren Beitrag, um einen fairen und nachhaltigen Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource zu gewährleisten.
Solingen bezieht sein Trinkwasser aus der Sengbachtalsperre, der Großen Dhünntalsperre sowie zwei Brunnenanlagen. Vier Wasserwerke bereiten das Wasser anschließend für die Verteilung auf, wobei die Qualität regelmäßig im Labor der Stadtwerke überprüft wird.
Die Staumauer der Sengbachtalsperre benötigt eine grundlegende Sanierung, um die technische Infrastruktur für die nächsten 40 bis 50 Jahre zu sichern. Die Planung dieser Arbeiten soll 2023 beginnen. Gleichzeitig starten die Vorbereitungen für eine neue Ultrafiltrationsanlage in Glüder. Bei der Ultrafiltration handelt es sich um ein hochwirksames Verfahren, das Viren und winzige Mikroorganismen aus dem Rohwasser filtert und so einen höheren Reinheitsgrad gewährleistet.
Das lokale Wasserversorgungsunternehmen EBW ist zuständig für den Anschluss an das städtische Wassernetz, die Abrechnung der Wassergebühren und die Wartung der Hydranten. Damit unterstützt es die städtischen Bemühungen um eine nachhaltige und gerechte Wassernutzung.
Die anstehenden Projekte in Solingen zielen darauf ab, die Wasserinfrastruktur und -qualität zu stärken. Die Sanierung der Sengbachtalsperre und die neue Ultrafiltrationsanlage sollen den zuverlässigen Zugang zu sauberem Wasser sichern. Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit dem übergeordneten Ziel, Wasser als Quelle des Friedens und des Wohlbefindens für die Gemeinschaft zu erhalten.






