24 May 2026, 14:14

Solingen hisst Regenbogenflagge zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

Stadt Solingen hisst die Regenbogenflagge

Solingen hisst Regenbogenflagge zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

17. Mai: Internationaler Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie

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Der 17. Mai steht weltweit im Zeichen des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOBIT). Dieser jährliche Gedenktag erinnert an den 17. Mai 1990, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Katalog psychischer Erkrankungen strich. In vielen Städten – darunter auch Solingen – finden an diesem Tag Aktionen statt, um die Rechte von LSBTIQ -Personen zu unterstützen.

In Deutschland hat der Tag eine besondere Bedeutung: Er markiert zugleich das Ende des Paragrafen 175, der von 1872 bis 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Seine Abschaffung war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung.

In Solingen wird am 17. Mai die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst. Sie steht symbolisch für das Recht, die eigene Identität frei und ohne Diskriminierung zu leben. Zum fünften Mal beteiligt sich die Stadt damit an der internationalen Kampagne IDAHOBIT.

Die Regenbogenflagge weht als sichtbares Zeichen der Solidarität. Sie repräsentiert den anhaltenden Kampf für gleiche Rechte und die Akzeptanz von LSBTIQ -Menschen in der Gesellschaft. Solingens Engagement an diesem Tag unterstreicht sein Bekenntnis zu Vielfalt und Inklusion. Die Flagge am Rathaus mahnt sowohl an die erreichten Fortschritte als auch an die noch vor uns liegende Arbeit. Der Tag lädt dazu ein, über vergangene Ungerechtigkeiten nachzudenken und sich für eine Zukunft einzusetzen, in der Respekt und Freiheit für alle selbstverständlich sind.

Quelle