17 June 2026, 16:49

Solingen behält Schlaganfallversorgung – doch der Kampf um Millioneninvestitionen beginnt

Stroke Unit: SPD bezeichnet Kritik von Kplus Group als 'peinlich und nervig'

Solingen behält Schlaganfallversorgung – doch der Kampf um Millioneninvestitionen beginnt

Die SPD-Fraktion hat die Entscheidung der Kplus Gruppe begrüßt, ihre Pläne zur Verlegung der Schlaganfallversorgung von Solingen nach Hilden aufzugeben. Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz bezeichnete dies als einen positiven Schritt für die Stadt und den südlichen Kreis Mettmann. Die Kehrtwende stellt das Solinger Städtische Klinikum jedoch vor eine große Aufgabe.

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Preuß-Buchholz betonte, dass das Klinikum bereits alle Voraussetzungen für hochwertige Diagnostik und Behandlung erfülle. Dennoch stehe nun eine „gewaltige Herausforderung“ an: der möglichst schnelle Bau einer komplett neuen neurologischen Abteilung inklusive einer Stroke Unit.

Die volle Verantwortung für die Schließung des St.-Lukas-Krankenhauses wies sie der Kplus-Führung zu. deren jüngste Kritik an der Situation nannte die SPD-Politikerin „peinlich und empörend“. Gleichzeitig forderte sie konkrete Zusagen der Landesregierung für Millioneninvestitionen in die Solinger Gesundheitsversorgung.

Preuß-Buchholz hinterfragte zudem das Fehlen des direkt gewählten CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Haug. Sie forderte ihn auf, die Gesundheit der Solinger Bürgerinnen und Bürger zur obersten Priorität zu machen.

Zwar bleibt die Schlaganfallversorgung vorerst in Solingen – doch die Stadt muss nun Landesmittel sichern und den Bau der neuen Neurologie vorantreiben. Wie das Städtische Klinikum diese Anforderungen bewältigt, wird die zukünftige medizinische Versorgung in der Region prägen.

Quelle