Selm startet Warnmarkierungen gegen Geisterfahrer auf dem Rad
Neue Verkehrssicherheitskampagne in Selm: Warnmarkierungen gegen gefährliches Radfahren
In Selm ist eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit gestartet, die riskantes Verhalten von Radfahrern eindämmen soll. Am 12. Mai 2025 brachten Beamte an zwei Unfallschwerpunkten – beiden Kreisverkehren in der Stadt – Warnmarkierungen an. Im Fokus stehen dabei Radfahrer, die in falscher Richtung unterwegs sind, auch „Geisterfahrer“ genannt.
Die Aktion wurde von der Verkehrssicherheitskommission des Kreises Unna organisiert und von lokalen Behörden sowie der Polizei unterstützt. Landrat Mario Löhr brachte die Markierungen persönlich an den Kreisverkehren Beifang / Botzlarstraße / B236 sowie Sandforter Weg / Ludgeristraße / B236 an. Diese Standorte wurden aufgrund ihrer hohen Unfallhäufigkeit ausgewählt.
An der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter der Polizei Unna teil, darunter die Polizeidirektorinnen Petra Hölsch und Ina Sickmann. Auch Christoph Funke, Leiter der Verkehrsabteilung des Kreises, und Jan Schimmelpfennig von der Stadtverwaltung Selm waren vor Ort. Die Markierungen sind langlebig angelegt und sollen Radfahrer dauerhaft daran erinnern, die Verkehrsregeln einzuhalten.
Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im gesamten Kreisgebiet. Durch die Bekämpfung von Regelverstößen im Radverkehr wollen die Verantwortlichen die Unfallzahlen senken und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen.
Die Warnmarkierungen sind nun an beiden Kreisverkehren sichtbar. Die Behörden hoffen, dass die optischen Hinweise Radfahrer dazu bewegen, in Fahrtrichtung zu fahren und die Verkehrsregeln zu beachten. Langfristig soll so die Zahl der Unfälle durch gefährliches Radfahren in Selm reduziert werden.






