Schrotthändler ohne Führerschein: Polizei stoppt gefährlichen Lkw mit Fälschungen
Schrotthändler ohne Führerschein: Polizei stoppt gefährlichen Lkw mit Fälschungen
Verkehrspolizisten in Ostwestfalen und Bielefeld haben während der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche "Lkw und Busse" umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 293 Nutzfahrzeuge überprüft – bei fast der Hälfte gab es Verstöße. Sieben Lkw waren in einem so gefährlichen Zustand, dass sie ihre Fahrt nicht fortsetzen durften.
Ein besonders schwerwiegender Fall betraf einen Schrotthändler, der auf der Detmolder Straße angehalten wurde. Der Fahrer war seit einem Jahrzehnt ohne gültigen Führerschein unterwegs und nutzte ein gefälschtes kroatisches Dokument.
Von Montag bis Freitag kontrollierten die Beamten den Güter- und Personentransport auf Autobahnen und innerorts. Die Überprüfungen förderten eine Reihe von Verstößen zutage: Sechs Fahrer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt, 19 verletzten soziale Vorschriften wie Ruhezeiten. Bei vier Lkw waren die digitalen Tachografen manipuliert, und 13 Passagiere hatten ihre Sicherheitsgurte nicht korrekt angelegt.
Technische Mängel wiesen 11 Fahrzeuge auf, vier Lkw waren überladen. Bei weiteren 19 war die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert, und ein Fahrzeug verstieß gegen Abfallentsorgungsvorschriften. Insgesamt wurden 60 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen leichterer Vergehen erstattet.
Der alarmierendste Fall ereignete sich am Dienstag, als ein VW LT 40-Kleintransporter auf der Detmolder Straße gestoppt wurde. Das Fahrzeug, gesteuert von einem 51-jährigen Detmolder, befand sich in einem gefährlichen Zustand mit defekten Achsen. Es transportierte eine ungesicherte, defekte Industriewaage und war damit nicht verkehrssicher. Der Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein – sein letzter legitimer Führerschein war vor zehn Jahren abgelaufen. Stattdessen präsentierte er einen gefälschten kroatischen Führerschein.
Auch der 53-jährige Halter des Fahrzeugs, ebenfalls aus Detmold, muss nun mit Konsequenzen rechnen. Beide Männer werden beschuldigt, ein Schrottgeschäft ohne die erforderliche Gewerbeerlaubnis betrieben zu haben. Der Transporter wurde sofort stillgelegt, und gegen Fahrer sowie Halter wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Aktion zeigte einmal mehr die anhaltenden Probleme mit der Einhaltung von Vorschriften im gewerblichen Verkehr in der Region. Sieben Lkw wurden wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel aus dem Verkehr gezogen. Sowohl der Fahrer als auch der Halter im Schrottfall müssen nun mit rechtlichen Folgen für ihre Verstöße rechnen.
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