Schornsteinfeger in NRW werden zu Klimaschutz-Partnern der Landesregierung
Tim PetersSchornsteinfeger in NRW werden zu Klimaschutz-Partnern der Landesregierung
Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalens und der Münsteraner Schornsteinfeger-Innung sind kürzlich zusammengetroffen, um über die Rolle des Handwerks beim Klimaschutz zu beraten. Die Gespräche fanden im Rahmen der traditionellen Glücksgang-Feier statt, bei der aktuelle Herausforderungen und die künftige Zusammenarbeit auf der Tagesordnung standen.
An dem Treffen nahmen Regierungspräsident Andreas Marschan und der Obermeister der Münsteraner Schornsteinfeger-Innung teil. Sie erörterten, wie Schornsteinfeger durch regelmäßige Kontrollen von Heizungsanlagen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen. Solche Überprüfungen gehören zu den gesetzlichen Pflichten des Berufsstands, der zudem offizielle Aufzeichnungen führt und Bauvorhaben nach Landesrecht genehmigt.
Der Regierungsbezirk Münster ist in 231 Kehrbezirke unterteilt, die jeweils für sieben Jahre einem zugelassenen Schornsteinfeger zugewiesen werden. Die regionalen Behörden sind für diese Bestellungen zuständig und stellen so eine flächendeckende Versorgung sicher. Neben den technischen Aufgaben wurde die stark nachgefragte öffentliche Beratung als wachsende Verantwortung des Handwerks hervorgehoben.
Thema der Gespräche war auch die Energiewende und ihre Auswirkungen. Beide Seiten analysierten, wie neue Vorschriften und sich wandelnde Energiequellen den Arbeitsalltag der Schornsteinfeger verändern. Ziel der Beratungen war es, die Zusammenarbeit zwischen Innung und regionalen Behörden bei der Anpassung an diese Entwicklungen zu stärken.
Die Veranstaltung unterstrich die doppelte Rolle des Schornsteinfegerhandwerks in Sachen Sicherheit und Umweltpolitik. Mit 231 zu betreuenden Bezirken und einer steigenden Nachfrage nach Beratungsleistungen bleibt ihre Arbeit ein zentraler Baustein der Klimaschutzbemühungen in Nordrhein-Westfalen. Künftig wird die Zusammenarbeit zwischen Innung und Verwaltung besonders auf die Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende ausgerichtet sein.






