Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Transfergerüchten und Vertragsbindung

Tim Peters
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Ein Mann steht auf einem Fussballfeld mit überkreuzten Armen, trägt eine schwarze Jacke und Hose, mit einem Zaun, Treppe und einer Wand im Hintergrund.Tim Peters

Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Transfergerüchten und Vertragsbindung

Die Zukunft von Said El Mala bleibt ungewiss, während die Transfergerüchte um den Flügelspieler von 1. FC Köln weiter anhalten. Brighton & Hove Albion, trainiert von Fabian Hürzeler, haben wiederholt versucht, den 22-Jährigen zu verpflichten, und auch der FC Bayern München hat sich als möglicher Interessent gemeldet. Trotz eines bis 2030 laufenden Vertrags halten die Vereinsverantwortlichen zahlreiche Klubs nicht davon ab, den Spieler zu umwerben.

El Malas Aufstieg im deutschen Fußball verlief rasant. Nach seinem Durchbruch in der 3. Liga mit zehn Einsätzen und einem Tor in der Saison 2023/24 überzeugte er in der folgenden Spielzeit während eines Leihengagements bei Viktoria Köln. Dort erzielte er in 32 Spielen 13 Treffer und wurde als "Newcomer der Saison" der 3. Liga ausgezeichnet. Seine Leistungen weckten das Interesse des 1. FC Köln, der ihn zur Saison 2025/26 in den Bundesliga-Kader hochzog. Seitdem kam er auf 22 Ligaeinsätze und sieben Tore.

Brighton zeigte erstmals im Sommer 2025 Interesse und legte ein erstes Angebot über 10 Millionen Euro vor. Als dies scheiterte, folgte im Wintertransferfenster ein Gebot von 15 Millionen Euro, später ein drittes Angebot zwischen 25 und 30 Millionen Euro inklusive Boni. Jedes Mal lehnte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler ab und betonte, der Verein wolle den Spieler halten, um die Mannschaftsstärke zu wahren und möglicherweise seinen Marktwert weiter zu steigern.

Aktuelle Leistungsprobleme verschärfen die Situation: El Mala blieb in sechs Spielen ohne Torvorlage oder Scorerpunkt, was zu Frustration führte. Zudem stand er nur in neun seiner 22 Bundesliga-Partien in der Startelf und wurde oft eingewechselt. Die Spannungen zwischen Spieler und Verein befeuern die Spekulationen über einen möglichen Wechsel zusätzlich.

Nun hat auch der FC Bayern München sein Interesse bekundet und sieht in El Mala eine mögliche Alternative für Flügelspieler Luis Díaz. Obwohl sein Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält, deutet das anhaltende Interesse von Top-Klubs darauf hin, dass seine Zeit in Köln noch lange nicht besiegelt ist.

Vorerst bleibt El Mala Spieler des 1. FC Köln, doch die Ablehnung der Angebote hat das externe Interesse nicht gebremst. Brightons Hartnäckigkeit und Bayerns potenzielles Vorpreschen könnten die Lage noch vor dem nächsten Transferfenster verändern. Da sein Vertrag keine Freigabeklausel vorsieht, wäre Köln bei einem künftigen Transfer auf eine Einigung über die Konditionen angewiesen.

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