Said El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln: Transferpoker mit Brighton geht weiter
Tim PetersSaid El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln: Transferpoker mit Brighton geht weiter
Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt ungewiss, während die Spannungen zwischen dem aufstrebenden Star und Trainer Lukas Kwasniok zunehmen. Der 20-jährige Stürmer hat das starke Interesse von Brighton & Hove Albion geweckt, die ihn als wichtiges Transferziel für den Sommer sehen. Trotz der Gerüchte werden sowohl der Spieler als auch der Coach am Montag gemeinsam beim Kölner Karnevalsumzug auftreten.
El Malas rasanter Aufstieg in der vergangenen Saison – 12 Tore und acht Vorlagen in 32 Bundesliga-Spielen – machte ihn zu einem der herausragenden Akteure. Seine Leistungen brachten ihm 2024 einen Wechsel zu Brighton ein, wo er seitdem in 20 Premier-League-Einsätzen fünfmal traf. Doch die aktuelle Saison verlief weniger überzeugend: Nur neun Startelf-Einsätze in 21 Spielen für Köln.
Brighton legte kürzlich ein offizielles Angebot vor, das sich auf 25 bis 30 Millionen Euro plus Boni belief. Die Kölner Führung um Sportdirektor Thomas Kessler lehnte ab. Dennoch bleibt der Premier-League-Klub entschlossen, El Mala und seinen Bruder Amine im Sommer zu verpflichten.
Der Spieler selbst befeuerte die Transfergerüchte Ende Januar, als er einen möglichen Wechsel andeutete. Hinter den Kulissen wuchs jedoch die Reibung mit Kwasniok. Der Trainer betont, er wolle El Mala schützen, doch der Stürmer fühlt sich eher bloßgestellt als unterstützt. Die anhaltende Diskussion um seine Zukunft belastet die Situation zusätzlich.
Trotz der Spannungen werden beide am Montag auf dem Kölner Karnevalswagen zu sehen sein – eine vorläufige Demonstration der Einheit nach außen.
Fürs Erste bleibt El Mala beim FC Köln, doch Brightons Hartnäckigkeit deutet darauf hin, dass bald ein neues Angebot folgen könnte. Seine begrenzte Spielzeit in dieser Saison steht im Kontrast zu seinem Durchbruch im Vorjahr und lässt seine Rolle unklar erscheinen. Die Ablehnung des Angebots hält ihn vorerst in Deutschland.
