08 May 2026, 10:09

RWE baut zwei riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau-Gelände im Rheinland

Luftaufnahme eines großen Gebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Masten, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund; das Gebäude ist Deutschlands erste solarbetriebene Fabrik.

RWE baut zwei riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau-Gelände im Rheinland

RWE baut zwei neue Solarparks mit einer Gesamtleistung von 86,5 Megawatt im rheinischen Revier

Die Anlagen entstehen auf rekultiviertem Gelände in der Nähe des ehemaligen Tagebaus Garzweiler. Die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant.

Die Solarparks werden östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen den Städten Bedburg und Jüchen errichtet. Wie Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, erläuterte, nutzen die Standorte bestehende Netzanschlüsse des Tagebaus Garzweiler. Dies beschleunige die Umsetzung und senke die Kosten.

Katja Wünschel, CEO von RWE Renewables Europe & Australia, betonte die Vorteile von Projekten in Autobahnnähe. Solche Standorte seien oft mit weniger Genehmigungsverzögerungen verbunden und stießen auf größere öffentliche Akzeptanz.

Das Unternehmen betreibt in der Region bereits sieben Solarparks, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Zudem gibt es eine Demonstrationsanlage für Agri-Photovoltaik, die Solarstromerzeugung mit Landwirtschaft kombiniert. Langfristig strebt RWE an, in der Region mindestens 500 Megawatt neue Solar- und Windkraftkapazitäten aufzubauen.

Unterdessen hat eine aktuelle regulatorische Entscheidung in Deutschland klargestellt, dass Netzbetreiber Kunden nicht mehr über den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 eingeführten Volleinspeisebonus für Solarstrom informieren müssen.

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Die neuen Solarparks erweitern RWEs Engagement im Bereich erneuerbarer Energien im Rheinland. Durch die Nachnutzung ehemaliger Tagebauflächen und die Nutzung bestehender Infrastruktur sollen die Projekte zügig und effizient realisiert werden. Nach ihrer Fertigstellung werden sie zur wachsenden Solarkapazität Deutschlands beitragen.

Quelle