Runder Tisch in Lünen-Süd: Bürger und Verwaltung diskutieren über Vermüllung und Schulgebäude
Tobias ZimmermannRunder Tisch in Lünen-Süd: Bürger und Verwaltung diskutieren über Vermüllung und Schulgebäude
Bürger aus Lünen-Süd trafen sich am 12. Februar zu einem Runden Tisch mit Vertretern der Stadtverwaltung, darunter Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg. Im Mittelpunkt der Diskussion standen lokale Themen wie Vermüllung, Jugendbeteiligung und die Zukunft stillgelegter Schulgebäude im Stadtteil.
Besonders die Vermüllung wurde intensiv debattiert: Das Ordnungsamt dokumentierte Beschwerden und wirbt für eine Aufräumaktion. Anwohner wiesen zudem auf Vandalismus an der Pumptrack-Anlage hin, wo sich junge Ehrenamtliche immer wieder mit Rückschlägen konfrontiert sehen.
Ein weiteres zentrales Thema war die Nutzung leerstehender Schulgebäude. Eine interne Arbeitsgruppe der Stadt prüft derzeit mögliche Konzepte für die Immobilien. Gleichzeitig sicherte der Projektbeirat zu, Jugendinitiativen stärker zu fördern und junge Menschen besser einzubinden.
Direkter Austausch zwischen Bürgern, Politikern und Verwaltungskräften wurde als entscheidend für die Entwicklung des Stadtteils bewertet. Das Format des Runden Tisches ermöglichte es den Anwohnern, ihre Anliegen vorzubringen und unmittelbar Rückmeldung von den Verantwortlichen zu erhalten.
Als konkrete Ergebnisse der Veranstaltung stehen nun eine Aufräumaktion sowie weitere Prüfungen zur Umwidmung der Schulgebäude an. Auch die Jugendarbeit soll künftig mehr Beachtung finden – mit Maßnahmen gegen Vandalismus und Unterstützung für ehrenamtliches Engagement. Die Stadtvertreter bestätigten, den Dialog fortzuführen, um die Fortschritte in Lünen-Süd voranzutreiben.
