ROADPOL-Kontrollwoche in Gelsenkirchen: 26 Lkw-Verstöße und skurrile Funde im Frühstückswagen
Tobias ZimmermannROADPOL-Kontrollwoche in Gelsenkirchen: 26 Lkw-Verstöße und skurrile Funde im Frühstückswagen
Die erste bundesweite ROADPOL-Kontrollwoche „Lkw & Bus“ 2025 fand vom 17. bis 23. Februar in Gelsenkirchen statt. Die Aktion richtete sich an den gewerblichen Personen- und Güterverkehr und war Teil einer europäischen Initiative zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Während der einwöchigen Kontrollen überprüfte die Polizei 34 Lastwagen und stellte dabei 26 Verstöße fest. Weitere 159 Fahrzeuge wurden kontrolliert, was zu 54 Ordnungswidrigkeiten und 62 Geschwindigkeitsüberschreitungen führte.
In einem Fall wurde ein 35-jähriger Ortsansässiger mit einem Frühstücksverkaufsfahrzeug angehalten, in dem sich unverarbeitetes rohes Hackfleisch und unsachgemäß gelagerte Backwaren befanden. Die Beamten entdeckten zudem unversteuerte E-Zigaretten und Getränkedosen ohne Pfandkennzeichnung. Die Lebensmittelüberwachung übernahm den Fall und verfügte die fachgerechte Entsorgung der Ware. Gegen den Mann wird nun wegen Steuerhinterziehung und weiterer Straftatbestände ermittelt.
ROADPOL, ein europaweites Polizeinetzwerk, hatte die Kampagne ins Leben gerufen, um die Zahl der Verkehrsopfer zu reduzieren. Die Gelsenkirchener Polizei bestätigte, auch künftig an solchen Aktionen teilzunehmen, um die Sicherheitsstandards aufrechtzuerhalten.
Die Kontrollwoche in Gelsenkirchen förderte zahlreiche Verstöße gegen Verkehrs- und Handelsvorschriften zutage. Die Behörden leiten bei Bedarf weitere rechtliche Schritte ein. Die örtliche Polizei bleibt auch in Zukunft zu ähnlichen Durchsetzungskampagnen entschlossen.
