Rekordkulissen und Rückgänge: Wie sich die Zuschauerzahlen in der 1. Bundesliga verändern
Tobias ZimmermannDEG Abstieg führt zu Einbußen bei den Zuschauern in der DEL - Rekordkulissen und Rückgänge: Wie sich die Zuschauerzahlen in der 1. Bundesliga verändern
Die Zuschauerzahlen in der 1. Bundesliga haben in dieser Saison eine Verschiebung erfahren. Zwar gingen die Gesamtzahlen leicht zurück, doch einige Vereine verzeichneten Rekordkulissen. Die Liga bleibt nach dem Fußball die zweitbeliebteste Zuschauersportart Deutschlands.
Bis zum Ende der Hauptrunde werden voraussichtlich rund 2,74 Millionen Fans die Bundesliga-Spiele besucht haben – etwa 110.000 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Spiel sank von 7.781 auf 7.557. Dennoch stieg die Auslastung der Arenen von 88,6 auf 93,2 Prozent, was auf eine höhere Fanbindung hindeutet.
Düsseldorf, ein wichtiger Markt, verzeichnete früher fast 10.000 Zuschauer pro Spiel. Der Abstieg der Düsseldorfer EG trug jedoch zum ligaweiten Rückgang bei. Auch der Neuaufsteiger Dresden kämpfte mit geringerer Resonanz und zog rund 4.000 Fans weniger pro Spiel an als erwartet.
Unterdessen stellten die Kölner Haie einen europäischen Rekord auf: Mit durchschnittlich 18.112 Zuschauern pro Spiel erreichten sie den höchsten Wert weltweit für einen Tabellenführer in der Hauptrunde.
Die 2. Bundesliga hält ihren Status als zweitbesucherstärkste Liga Deutschlands. Zwar sank die Gesamtzahl der Besucher, doch die höhere Auslastung der Arenen zeigt, dass die Fans der Liga treu bleiben. Der Abstieg Düsseldorfs und die geringere Zuschauerzahl in Dresden prägten die Zahlen dieser Saison.
