Reisechaos der Bahn verhindert FC-Köln-Fans den Weg zum 8:1-Sieg in Dresden
Hannah PetersReisechaos der Bahn verhindert FC-Köln-Fans den Weg zum 8:1-Sieg in Dresden
Hunderte Fans des 1. FC Kölns verpassten das Auswärtsspiel ihrer Mannschaft in Dresden wegen schwerer Reisebehinderungen. Ein Sonderzug mit Anhängern musste in Magdeburg wenden und ließ die Fans weit entfernt von der Arena zurück. Dennoch sicherten sich die Haie am Sonntag, dem 4. Januar 2026, einen deutlichen 8:1-Sieg.
Die Fans hatten extra einen Zug von Köln nach Dresden für das Spiel gegen die Dresdner Eislöwen gechartert. Doch die Fahrt verzögerte sich massiv – zunächst wegen eines mutmaßlichen Suizids auf den Gleisen, später durch starke Winterbedingungen. Mehrere Streckenstilllegungen zwangen die Gruppe schließlich zum Stopp am Magdeburger Hauptbahnhof.
Die Deutsche Bahn brach die Reise offiziell um 18 Uhr ab und schickte die Unterstützer zurück nach Köln. Das Fanprojekt bestätigte, dass eine rechtzeitige Ankunft unmöglich sei, obwohl die Deutsche Eishockey Liga (DEL) den Spielbeginn um 15 Minuten verschob. Unterdessen dominierten die Haie auf dem Eis und gewannen mit 8:1 – ohne ihre mitreisenden Fans im Stadion.
Die Haie feierten einen klaren 8:1-Erfolg, doch ihre Anhänger erreichten die Arena nie. Das Reisechaos vereitelte die geplante Anreise, sodass die Fans das Ergebnis nur aus der Ferne verfolgen konnten. Nach einer kurzen Verzögerung begann das Spiel wie geplant.
