25 June 2026, 20:06

Raubüberfall bei Handyverkauf in Meerbusch eskaliert mit Reizgasangriff

POL-NE: Opfer erkennt Räuber: Prügelei an Bushaltestelle

Raubüberfall bei Handyverkauf in Meerbusch eskaliert mit Reizgasangriff

Raubüberfall bei Handyverkauf eskaliert gewaltsam in Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum

Am Montagabend ist in Meerbuschs Ortsteil Lank-Latum ein geplanten Handyverkauf in eine gewalttätige Auseinandersetzung umgeschlagen. Ein 20-jähriger Einwohner aus Meerbusch hatte sich über eine Online-Handelsplattform mit unbekannten Käufern verständigt. Bei dem Treffen kam es schnell zu einem Angriff mit Reizgas.

Der Vorfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr in der Straße Im Schieb. Zwei Tatverdächtige sprühten dem Opfer Reizgas ins Gesicht, stahlen anschließend sein Handy und flohen in unterschiedliche Richtungen. Auch die 44-jährige Mutter und die jugendliche Schwester des Opfers, die sich in der Nähe aufhielten, wurden von dem Sprühnebel erfasst. Schwerverletzte gab es nicht.

Noch in derselben Nacht, gegen 23:30 Uhr, stellte der 20-Jährige gemeinsam mit fünf Bekannten an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich einen der mutmaßlichen Räuber. Beide Parteien erstatteten anschließend gegeneinander Strafanzeige – einmal wegen schwerer Körperverletzung, einmal wegen schweren Raubes.

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Die Polizei fahndet weiterhin nach dem zweiten Tatverdächtigen, der als etwa 17-jähriger Jugendlicher arabischer Herkunftsoptik beschrieben wird. Zuletzt trug er hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 zu melden. Medienanfragen sind an den Rhein-Kreis Neuss als Polizeibehörde – Pressestelle – zu richten.

Quelle