Raser auf der A43: 170 km/h in der 100er-Zone – jetzt droht Fahrverbot und hohe Strafe
Hannah PetersRaser auf der A43: 170 km/h in der 100er-Zone – jetzt droht Fahrverbot und hohe Strafe
Ein 63-jähriger Autofahrer wurde am Dienstagmorgen auf der A43 in der Nähe von Dülmen von der Polizei angehalten. Er war mit 170 km/h in einer 100er-Zone unterwegs – Richtung Wuppertal in einem VW.
Der Vorfall ereignete sich um 09:46 Uhr am 18. Februar. Die Beamten dokumentierten nicht nur die überhöhte Geschwindigkeit, sondern auch, dass der Fahrer den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht einhielt. Dieser Verstoß gegen die Abstandsregelung verschärfte die Konsequenzen zusätzlich.
Für das Rasen erhielt er ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Für den zu geringen Abstand kamen weitere 180 Euro und ein zusätzlicher Punkt hinzu. Die Behörden wiesen darauf hin, dass bei derart hohen Geschwindigkeiten oft doppelte Strafen verhängt werden.
Insgesamt muss der Fahrer nun 780 Euro zahlen, erhält drei Punkte und darf zwei Monate lang nicht fahren. Die Polizei betonte erneut, wie wichtig verkehrssicheres Fahren – besonders bei hohen Geschwindigkeiten – ist, um Unfälle und weitere Sanktionen zu vermeiden.
