Ramajs emotionaler Kampf: Heidenheim empfängt Borussia Dortmund mit dünner Personaldecke
Jana HerrmannRamaj vor BVB-Spiel: Zukunftsfrage tritt in den Hintergrund - Ramajs emotionaler Kampf: Heidenheim empfängt Borussia Dortmund mit dünner Personaldecke
Heidenheim bereitet sich auf schwieriges Duell gegen Borussia Dortmund vor Dieses Wochenende steht für den 1. FC Heidenheim ein hartes Spiel gegen Borussia Dortmund an. Dabei trifft Torhüter Diant Ramaj, der derzeit für Spielpraxis in der ersten Mannschaft ausgeliehen ist, auf seinen Stammverein. Die Hausherren müssen jedoch auf mehrere Leistungsträger verzichten, die aufgrund von Krankheit oder Verletzung ausfallen.
Ramaj, der für die gesamte Saison von Dortmund ausgeliehen wurde, hat sich trotz der Schwierigkeiten des Teams in Heidenheim einen Namen gemacht. Sein Vertrag bei den Bundesliga-Giganten läuft zwar noch bis Juni 2029, doch aktuell konzentriert er sich darauf, seinem temporären Verein beim Klassenerhalt zu helfen. Mit 42 Gegentoren – so viele wie bei Eintracht Frankfurt – steht seine Abwehr unter enormem Druck.
Trainer Frank Schmidt lobte Ramajs Führungsqualitäten und positive Einstellung, auch wenn die Ergebnisse bisher zu wünschen übrig lassen. Vor dem Spiel betonte Schmidt, wie wichtig es sei, Dortmunds Torchancen zu begrenzen, um die Belastung für seinen Torwart zu verringern. Ramaj selbst sprach offen über seine Vorfreude auf die Rückkehr ins Dortmunder Stadion, wo er einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte.
Die Dortmunder gehen ohne neue Verletzungssorgen ins Spiel – abgesehen von den bereits bekannten Ausfällen im Champions-League-Duell gegen Inter Mailand. Niklas Süle (Rücken), Marcel Sabitzer (Wade) und Waldemar Anton (Erkrankung) fallen weiterhin aus, doch weitere Absagen für die Ligapartie wurden nicht bestätigt.
Die Partie wird für das geschwächte Heidenheimer Team eine harte Prüfung gegen den starken BVB. Ramajs Leistung könnte entscheidend sein, wenn es darum geht, den Abstand zur Abstiegszone zu wahren. Der Fokus liegt nun darauf, Fehler zu vermeiden und in diesem brisanten Spiel ein Ergebnis zu erzielen.
