05 May 2026, 18:14

Polizei stoppt Raserei vor Recklinghäuser Schulen mit drastischen Kontrollen

Kindersicherheitspark mit Metallzaun, zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei stoppt Raserei vor Recklinghäuser Schulen mit drastischen Kontrollen

Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrs- und Sicherheitskontrollen durch

Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten umfangreiche Verkehrsüberwachungen und Sicherheitsaktionen durch. Ziel der Maßnahme war es, Raserei einzudämmen und die Sicherheit von Kindern in Stoßzeiten zu erhöhen.

Die Beamten registrierten über 300 Geschwindigkeitsverstöße, darunter einen Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h unterwegs war. Auch ein Schulbus, der Kinder transportierte, wurde mit 48 km/h in derselben Tempo-30-Zone erwischt. Zudem stellten die Kontrolleure bei vielen Fahrzeugen fehlende oder falsch montierte Kinderrückhaltesysteme fest.

Im Rahmen der Kampagne arbeiteten Verkehrsicherheitsberater mit Viertklässlern zusammen. Die Kinder nahmen an realitätsnahen Übungen teil, um das sichere Bewältigen gefährlicher Verkehrssituationen zu trainieren. Zudem wurden ihre Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit überprüft.

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Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte, dass es bei der Aktion nicht um die Bestrafung von Autofahrern gehe, sondern um Lebensrettung. Die Initiative ist Teil der langjährigen Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die jährlich einen anderen Schwerpunkt setzt. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Schutz von Kindern auf ihrem Schulweg.

Die 2018 gestartete Kampagne wird in mehreren Bundesländern durchgeführt. Durch die Sensibilisierung für Verkehrsgefahren hoffen die Behörden, Verstöße zu verringern und die Sicherheit von jungen Fußgängern und Radfahrern zu verbessern. Die Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen werden im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Unfallprävention fortgesetzt.

Quelle