Polizei Mönchengladbach kontrolliert Ablenkung im Straßenverkehr bei europaweiter Aktion
Tim PetersPolizei Mönchengladbach kontrolliert Ablenkung im Straßenverkehr bei europaweiter Aktion
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer europaweiten Großkontrolle gegen Ablenkung im Straßenverkehr teilgenommen. Die unter dem Titel "Augen auf die Straße" durchgeführte Aktion fand vom 6. bis 12. Oktober statt und zielte darauf ab, Verkehrsregeln durchzusetzen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Beamte führten an zwei Tagen in Rheydt und Mönchengladbach Kontrollen durch – koordiniert von ROADPOL, dem europäischen Polizeinetzwerk für Verkehrssicherheit.
Während der Kampagne wurden 204 Autofahrer und Radfahrer wegen verschiedener Verstöße angehalten. Im Mittelpunkt standen Ablenkungen durch elektronische Geräte, insbesondere Mobiltelefone. Insgesamt 38 Kraftfahrer wurden dabei erwischt, wie sie ihr Handy ohne Freisprecheinrichtung nutzten.
Weitere Vergehen umfassten fünf Fahrer, die Navigationsgeräte während der Fahrt bedienten, sowie zwei, die sich Videos auf ihrem Handy ansahen. Zudem wurden 16 Personen wegen fehlender Sicherheitsgurte bestraft, zwei missachteten rote Ampeln, und vier Personen fuhren ohne gültigen Führerschein.
Die Aktion war Teil einer größeren Initiative, um Unfälle zu verringern, die auf Unaufmerksamkeit im Verkehr zurückzuführen sind. Durch die gezielte Bekämpfung besonders riskanter Verhaltensweisen sollten die Behörden die Einhaltung der Verkehrsregeln stärken.
Die Kontrollen führten zu Sanktionen bei zahlreichen Verstößen – von der Handybenutzung bis zur Vernachlässigung der Gurtpflicht. Die Polizei betonte, dass solche Maßnahmen dazu beitragen, gefährliche Gewohnheiten einzudämmen und ein sicheres Fahrverhalten zu fördern. Die Aktion war eine von vielen, die ROADPOL zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen in ganz Europa koordiniert.






