Polizei im Kreis Borken stoppt Hunderte Raser bei Großrazzia mit drastischen Folgen
Tobias ZimmermannPolizei im Kreis Borken stoppt Hunderte Raser bei Großrazzia mit drastischen Folgen
Polizei im Kreis Borken geht mit Großkontrolle gegen Raserdurch
Bei einer einwöchigen Verkehrskontrolle hat die Polizei im Kreis Borken konsequent gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen durchgegriffen. An acht Standorten im gesamten Kreisgebiet führten Beamte Messungen durch – mit erschreckendem Ergebnis: Hunderte Autofahrer hielten sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Die Aktion zeigt, dass rücksichtsloses Fahren auf den Straßen der Region nach wie vor ein großes Problem darstellt.
Besonders eklatant war ein Fall auf der Barloer Ringstraße in Bocholt-Barlo: Dort erfasste eine Radarfalle einen Pkw, der in einer 30er-Zone ganze 70 km/h fuhr. Insgesamt führten die Kontrollen zu 268 Bußgeldbescheiden, 57 Ordnungswidrigkeitenverfahren und vier sofortigen Fahrverboten.
Auch in Gronau wurden extreme Verstöße registriert: Auf der Enscheder Straße – dort gilt Tempo 50 – raste ein Fahrer mit 87 km/h durch die Messstelle. Auf der K 33 in Stadtlohn wurde ein Fahrzeug mit 115 km/h erfasst, obwohl hier nur 70 km/h erlaubt sind. Von 3.766 überprüften Fahrzeugen waren rund 9 Prozent zu schnell unterwegs.
Das zuständige Verkehrskommissariat, zu dem auch die Beamten Sandra Biedermann, Leonie Dreier und Thorsten Ohm gehören, wird die Geschwindigkeitskontrollen in der kommenden Woche fortsetzen. Die Behörden warnen seit Langem, dass überhöhte Geschwindigkeit und leichtsinniges Fahrverhalten zu den häufigsten Unfallursachen im Kreis zählen.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Probleme mit Rasern im Kreis Borken. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen auszuweiten, um die Gefahr durch rücksichtslose Fahrer einzudämmen. Wer zu schnell fährt, muss mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar einem Fahrverbot rechnen.






