Polizei Bochum beleuchtet NS-Vergangenheit in szenischer Lesung
Polizei Bochum beleuchtet NS-Vergangenheit in szenischer Lesung
Polizeipräsidium Bochum veranstaltet szenische Lesung zur Rolle der Polizei im Nationalsozialismus
Am 13. März 2026 findet im Polizeipräsidium Bochum eine eindringliche szenische Lesung statt, die sich mit der Rolle der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Im Mittelpunkt stehen Leben und Tod in der NS-Diktatur – erzählt aus der Perspektive von Tätern, Opfern und Zeugen. Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, werden jedoch gebeten, sich vorab anzumelden.
Die Veranstaltung findet im großen Konferenzsaal des Polizeipräsidiums Bochum, Uhlandstraße 35, Gebäude 1, statt. Die Türen öffnen um 17:30 Uhr, die Lesung wird einmalig für ein ausgewähltes Publikum aufgeführt. Während der Veranstaltung sind Foto- und Videoaufnahmen nicht gestattet.
Die Lesung wurde von Mitarbeiter:innen der Polizei entwickelt und soll einen Beitrag zur historischen Aufarbeitung des Handelns der Behörden in Bochum, Herne und Witten zwischen 1933 und 1945 leisten. Durch die Verknüpfung persönlicher Zeugnisse entsteht ein Raum für Erinnerung und kontextuelle Auseinandersetzung.
Medienvertreter:innen müssen sich bis zum 9. März per E-Mail unter [email protected] anmelden. Für Rückfragen steht Marina Sablic von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Bochum unter der Telefonnummer 49 234 909-1026 oder der genannten E-Mail-Adresse zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Polizeiseite unter https://bochum.polizei.nrw/.
Die Veranstaltung ist ein weiterer Schritt in den fortlaufenden Bemühungen, die Verstrickung der Polizei in die NS-Zeit zu dokumentieren und aufzuarbeiten. Durch die Präsentation von Zeitzeugenberichten soll das öffentliche Verständnis für dieses Kapitel der lokalen Geschichte vertieft werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist für Medienvertreter:innen verpflichtend.
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