08 May 2026, 00:15

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger täuschen Steuererstattung vor

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Phishing-Welle in Solingen: Betrüger täuschen Steuererstattung vor

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) aus

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In Solingen sind derzeit gefälschte E-Mails im Umlauf, in denen sich Betrüger als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ausgeben. Die Nachrichten locken mit einer angeblichen Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro, zielen jedoch darauf ab, persönliche und bankbezogene Daten abzugreifen. Ähnliche Fälle von Identitätsdiebstahl unter Vortäuschung verschiedener Behörden häufen sich in der Region.

Die betrügerischen E-Mails wirken auf den ersten Blick authentisch: Sie nutzen offizielle Logos und die Farbgestaltung staatlicher Institutionen. Empfänger werden darin aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden ihre Bankverbindung zu bestätigen, um die Auszahlung zu erhalten. IT-Sicherheitsexperten warnen, dass dieser künstlich erzeugte Zeitdruck eine klassische Phishing-Masche ist, um Opfer unter Druck zu setzen und zu unüberlegten Handlungen zu verleiten.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar: Steuerangelegenheiten werden niemals per E-Mail abgewickelt, und Bankdaten werden niemals angefragt. Die Behörden raten Bürgern, bei unerwarteten Nachrichten zum Thema Steuern – insbesondere solchen, die Erstattungen versprechen oder persönliche Daten abfragen – besonders wachsam zu sein.

Was tun bei verdächtigen E-Mails?Klicken Sie keine Links an und geben Sie keine sensiblen Daten ein. – Löschen Sie die Nachricht sofort und prüfen Sie Ihren Spam-Ordner auf ähnliche E-Mails. – Falls Sie bereits Daten preisgegeben haben, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank und beobachten Sie Ihre Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten.

Die Zunahme betrügerischer E-Mails unterstreicht, wie wichtig es ist, bei unaufgeforderten Nachrichten skeptisch zu bleiben. Bürger sollten unerwartete Steuerkommunikation immer direkt bei den offiziellen Stellen überprüfen. Durch das Ignorieren verdächtiger Links und das Melden von Phishing-Versuchen lassen sich finanzielle Verluste und Identitätsdiebstahl verhindern.

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