06 February 2026, 10:11

Personalausweis wird 2026 teurer: Was die Gebührenerhöhung für Bürger bedeutet

Ein altes deutsches Regierungszertifikat mit handgeschriebener Text und einem Logo oben.

Personalausweis wird 2026 teurer: Was die Gebührenerhöhung für Bürger bedeutet

Ab Anfang 2026 steigen die Gebühren für Personalausweise in ganz Deutschland

Der Bundesrat hat eine neue Verordnung verabschiedet, die die Kosten für Personalausweise erhöht und gleichzeitig Verwaltungsabläufe für die Bundespolizei und kommunale Behörden vereinfachen soll. Grund für die Gebührenerhöhung sind gestiegene Produktions- und Servicekosten.

Die angepassten Preise treten in Kraft, sobald die Regelung am 7. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird. Erwachsene zahlen dann 46 Euro statt bisher 37 Euro für einen neuen Ausweis. Bei Antragstellern unter 24 Jahren steigt die Gebühr von 22,80 Euro auf 27,60 Euro.

Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Modernisierung der Pass- und Ausweisdienste. Viele Städte wie Neckarsulm, Neuss und Esslingen bieten bereits Online-Terminbuchungen an. Esslingen führte digitale Lösungen wie QR-Code-Erinnerungen bereits im Herbst 2024 ein. Auch Großstädte wie Stuttgart, Frankfurt und Dresden ermöglichen die Terminvergabe online über mehrere Dienststellen hinweg.

In Velbert können Bürger Termine über das städtische Serviceportal oder unter der Hotline 02051/26-2320 vereinbaren. Das neue System soll den Papierkram reduzieren und die Effizienz für Antragsteller und Behörden steigern.

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Die Gebührenanpassung spiegelt die gestiegenen Kosten bei der Herstellung und Verwaltung der Ausweise wider. Mit der Ausweitung von Online- und Telefonbuchungsmöglichkeiten wird das Verfahren zudem nutzerfreundlicher. Sobald die Verordnung im kommenden Jahr offiziell in Kraft tritt, gelten die Änderungen bundesweit einheitlich.