15 February 2026, 10:04

Passivhaus-Tagung in Essen feiert Jubiläen und zeigt klimafreundliche Baukonzepte der Zukunft

Ein Wohnhaus mit Balkonen, Geländern, Türen, Fenstern, Treppen, Mülltonnen, Pflanzen, Bäumen und einem vor dem Gebäude geparkten Auto, umgeben von üppiger Vegetation.

Passivhaus-Tagung in Essen feiert Jubiläen und zeigt klimafreundliche Baukonzepte der Zukunft

Die 28. Internationale Passivhaus-Tagung hat in Essen ihre Tore geöffnet und stellt klimafreundliche sowie zukunftssichere Baukonzepte in den Mittelpunkt. Die diesjährige Veranstaltung steht im Zeichen zweier Jubiläen: 35 Jahre seit der Fertigstellung des ersten Passivhauses und 30 Jahre Passivhaus Institut. Für Frühbucher gibt es zudem attraktive Rabatte – eine Gelegenheit für alle, die sich über die neuesten Entwicklungen im energieeffizienten Bauen informieren möchten.

Das Programm umfasst zwölf thematische Vortragsreihen, die ein breites Spektrum an Projekten abdecken. Zu den Highlights zählen bezahlbare Wohnprojekte aus Österreich, Schottland und dem New Yorker Sendero Verde. Auch große Vorhaben wie das Centre of the Humanities in Oxford stehen im Fokus.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf energieeffizienten Bildungsbauten. Vorgestellt werden unter anderem das erste zertifizierte Passivhaus-Kindergartengebäude Lettlands – zugleich das erste öffentliche Passivhaus der baltischen Region – sowie ein Kindergarten in Zypern und das Hinsley-Lane-Projekt der Universität Cambridge. Eine eigene Vortragsreihe widmet sich zudem umfassenden Sanierungen, etwa der Modernisierung eines historischen Feuerwehrdepots in New York.

Besonderes Augenmerk legt die Tagung auf die energetische Nachrüstung bestehender Gebäude nach dem EnerPHit-Standard, ein zentraler Baustein der Energiewende. Seit 1991 haben sich diese hoch effizienten Bau- und Sanierungsmethoden weltweit verbreitet – von Schulen über Büros bis hin zu öffentlichen Einrichtungen. Zwar wurden in den letzten drei Jahren keine neuen EnerPHit-Projekte in deutschen Schwimmbädern oder Gesundheitsbauten dokumentiert, doch bleiben frühere Leuchtturmprojekte wie die Sanierung des Ludwigshafener Hallenbads (2019–2021) oder das Asklepios Klinikum Weißenfels als vorbildliche Umsetzungen des Standards in Erinnerung.

Die Konferenz unterstreicht die wachsende Bedeutung von energieeffizientem Bauen und Sanieren. Mit einer Mischung aus innovativen Projekten und bewährten Erfolgsmodellen will sie klimafreundliche Baupraktiken vorantreiben. Wer teilnehmen und sich über die neuesten Entwicklungen austauschen möchte, kann noch von Frühbucherrabatten profitieren.

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