27 June 2026, 14:06

Open-Source-Software: Mindestens so sicher wie proprietäre Alternativen – neue Studie überrascht

Eigentümer vs. Open-Source-Software

Open-Source-Software: Mindestens so sicher wie proprietäre Alternativen – neue Studie überrascht

Open Source Business Alliance veröffentlicht neue Studie zu Softwaresicherheit

Unter dem Titel „Vergleichsstudie zur Sicherheit von Open-Source- und proprietärer Software“ hat die Open Source Business Alliance eine aktuelle Untersuchung vorgelegt, die an der Universität Bonn durchgeführt wurde. Die Forschungsergebnisse stellen lang gehegte Annahmen über die Sicherheit verschiedener Entwicklungsmodelle infrage.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Open-Source-Software mindestens ebenso sicher ist wie proprietäre Alternativen. Durch Transparenz könnten Fehler schneller behoben und von Nutzern bereitgestellte Patches eingebunden werden. Zudem verringere sich die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter, was Anwendern mehr Kontrolle und Flexibilität biete.

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Allerdings weist der Bericht darauf hin, dass Open-Source-Projekte unter unregelmäßiger Unterstützung und unzureichender Dokumentation leiden können. Proprietäre Software hingegen biete rechtliche Sicherheit und kalkulierbare Kosten. Die Untersuchung betont zudem, dass kommerzielle Open-Source-Lösungen mittlerweile Transparenz mit herstellerseitigem Support und rechtlichen Garantien verbinden.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die traditionelle Trennung zwischen Open-Source- und proprietärer Software zunehmend verschwimmt. Die Forscher folgern, dass Sicherheit nicht allein vom Entwicklungsmodell abhängt. Zudem werden Best Practices und Qualitätskriterien empfohlen, um die Zuverlässigkeit von Open-Source-Projekten zu steigern.

Die Erkenntnisse deuten darauf hin, dass weder Open-Source- noch proprietäre Software von Grund auf sicherer ist. Beide Modelle verfügen über spezifische Stärken und Schwächen. Die Studie bietet Unternehmen praktische Leitlinien für die Bewertung von Softwareoptionen.

Quelle