28 April 2026, 04:08

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt 2025 auf 221 Betroffene

Stadt erweitert Angebote, um mehr Langzeitunterkünfte zu ermöglichen Anzahl der obdachlosen Menschen in Mönchengladbach gestiegen

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt 2025 auf 221 Betroffene

Mönchengladbach verzeichnete 2025 einen Anstieg der Obdachlosigkeit – 221 Menschen ohne festen Wohnsitz

Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Obdachlosen in Mönchengladbach auf 221 registrierte Personen ohne stabile Unterkunft. Die städtischen Notunterkünfte boten Hunderten Menschen Hilfe, darunter Familien und Einzelpersonen, die mit wirtschaftlichen, sozialen oder gesundheitlichen Problemen kämpften. Zwei zentrale Einrichtungen spielten dabei eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung sicherer Unterkünfte.

Die Männer-Notunterkunft an der Breiten Straße nahm 2025 insgesamt 244 Personen auf. Die Einrichtung ist rund um die Uhr geöffnet und kann bis zu 70 Männer gleichzeitig beherbergen. Fachpersonal steht ständig zur Verfügung, um Unterstützung zu leisten und für Sicherheit zu sorgen.

Das Frauen- und Familienhaus im Luisental bot 125 Menschen Schutz, darunter 29 Familien. Mit einer Kapazität von 94 Betten bietet es sichere Wohnräume, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind. Auch hier sind – wie in der Männerunterkunft – Betreuungskräfte vor Ort.

Die 221 obdachlosen Menschen, die 2025 erfasst wurden, bedeuten einen Anstieg von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Stadtvertreter führen den Zuwachs auf eine Mischung aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten, sozialen Herausforderungen und gesundheitlichen Problemen zurück. Als Reaktion darauf arbeitet Mönchengladbach daran, das Unterstützungsangebot auszubauen und den Zugang zu langfristigem Wohnraum zu erleichtern.

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Familienunterkünfte benötigen mehr Platz als Männernotunterkünfte, da Familiengrößen variieren und angemessene Wohnverhältnisse geschaffen werden müssen. Die Stadt erkennt diese Unterschiede an und passt ihre Wohnlösungen entsprechend an.

Beide Einrichtungen bieten geschützte Unterkünfte mit Betreuungspersonal, das den Bewohnern zur Seite steht. Die Bemühungen der Stadt konzentrieren sich darauf, Obdachlosigkeit durch besseren Zugang zu dauerhaftem Wohnraum zu verringern. Die Verantwortlichen wollen die Entwicklungen genau beobachten und die Hilfsmaßnahmen bei Bedarf anpassen.

Quelle