Obdachloser mit Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Tobias ZimmermannObdachloser mit Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Am 14. Juni wurde ein 43-jähriger obdachloser Mann am Hauptbahnhof Gelsenkirchen festgenommen, nachdem die Polizei bei einer Routinekontrolle verbotene Waffen bei ihm entdeckt hatte. Der deutsche Staatsbürger war bereits aufgrund zweier Haftbefehle wegen getrennter Straftaten gesucht worden.
Beamte hielten den Mann während einer Streife am Bahnhof an. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie ein Messer und einen ausziehbaren Schlagstock – beides Gegenstände, deren Mitführung ihm untersagt war. Die Gegenstände wurden sofort beschlagnahmt.
Anschließend wurde der Mann über seine Rechte belehrt und in Gewahrsam genommen. Die Behörden bestätigten, dass gegen ihn zwei bestehende Haftbefehle vorlagen: einer wegen Volksverhetzung mit einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe sowie ein weiterer wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, der eine achtmonatige Haftstrafe nach sich zieht.
Nach dem Fund der Waffen erhoben die Staatsanwälte zusätzlich Anklage wegen Verstoßes gegen das deutsche Waffengesetz. Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Die Festnahme fügt dem Mann einen dritten Vorwurf hinzu, der mit dem illegalen Besitz von Waffen zusammenhängt. Er bleibt bis zum Abschluss der laufenden Verfahren in allen drei Fällen in Untersuchungshaft.






