10 April 2026, 12:09

Obdachloser bringt sich am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr – Lokführer verhindert Katastrophe

Vorsichtsschild an einem Bahnübergang-Zaun neben Bäumen, Pfählen, einem Gebäude mit Fenstern, Containern, einem Straßenpfahl, Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel.

Obdachloser bringt sich am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr – Lokführer verhindert Katastrophe

Obdachloser löst gefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus – Zugführer verhindert Kollision

Ein Obdachloser hat am Wittener Hauptbahnhof einen gefährlichen Vorfall ausgelöst, nachdem er sich vor einen herannahenden Zug auf die Gleise begeben hatte. Der Lokführer reagierte blitzschnell und verhinderte durch eine Notbremsung einen Zusammenstoß. Die Behörden ermitteln nun wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.

Am 7. Oktober erhielt die Bundespolizei in Bochum eine Meldung über eine Person im Gleisbereich des Wittener Hauptbahnhofs. Gegen 14:35 Uhr wurde der 37-jährige Obdachlose auf dem Bahnsteig mit ausgebreiteten Armen direkt im Fahrweg des heranfahrenden Regionalexpresses RB 40 gesichtet. Der 34-jährige Zugführer leitete sofort eine Notbremsung ein und brachte den Zug noch rechtzeitig zum Stehen.

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Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen am Ort ein und fanden den Mann, einen polnischen Staatsbürger, noch auf dem Bahnsteig vor. Sie geleiteten ihn aus dem Bahnhof und erteilten ihm ein Betretungsverbot. Der Vorfall führte zu Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs; ein Bericht wurde an die zuständige Ordnungsbehörde weitergeleitet.

Die Staatsanwaltschaft Bochum sucht nun nach dem aktuellen Aufenthaltsort des Mannes. Die Behörden wiesen darauf hin, dass moderne Züge nicht ausweichen können und oft erst hörbar sind, wenn es für eine Kollision bereits zu spät ist.

Durch die schnelle Reaktion des Lokführers konnte ein schwerer Unfall verhindert werden. Gegen den Obdachlosen wird weiterhin ermittelt, und ihm bleibt der Zutritt zum Bahnhof untersagt. Die Bundespolizei beobachtet den Fall weiter, während die Staatsanwaltschaft nach seinem Verbleib fahndet.

Quelle