NRW gedenkt der Opfer des rechtsextremen Hanau-Anschlags mit bewegenden Kundgebungen
NRW gedenkt der Opfer des rechtsextremen Hanau-Anschlags mit bewegenden Kundgebungen
In dieser Woche versammelten sich Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen, um der Opfer des Hanauer Anschlags zu gedenken. Bei dem rechtsextremen Attentat von 2020 starben zwölf Menschen – es zählt zu den schwersten terroristischen Verbrechen in Deutschland seit Jahrzehnten. Bei den Gedenkveranstaltungen gab es Kundgebungen, Märsche und ergreifende Reden von Angehörigen der Opfer.
Am 19. Februar 2020 ermordete ein Rechtsextremist in Hanau aus rassistischen Motiven neun Menschen. Später tötete er seine Mutter und nahm sich selbst das Leben, sodass die Gesamtzahl der Todesopfer auf zwölf stieg. Ein Überlebender, Ibrahim Akkuş, starb im Januar 2026 an den Spätfolgen seiner Verletzungen und den psychischen Traumata, die mit dem Anschlag zusammenhingen.
In mehreren Städten fanden Gedenkveranstaltungen statt. In Aachen beteiligten sich rund 300 Menschen an einer Kundgebung und einem Marsch, organisiert von linksgerichteten und antifaschistischen Gruppen. Angehörige der Opfer hielten bewegende Reden, während Rednerinnen und Redner Gerechtigkeit und Konsequenzen forderten.
Weitere Gedenkfeiern gab es im Bochumer Bermudadreieck, dem Nachtlebenviertel, wo ein Mahnmal an die Verstorbenen erinnerte. In Köln zogen fast 1.000 Teilnehmer durch die Stadt, um der Opfer zu gedenken. Ähnliche Versammlungen fanden in Essen und Düsseldorf statt, und in den kommenden Tagen sind weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant.
Der Anschlag von Hanau bleibt eine schmerzhafte Erinnerung an rechtsextreme Gewalt in Deutschland. Die Gedenkfeiern lenken den Blick auf die verlorenen Leben und die anhaltenden Folgen für die Überlebenden. In den nächsten Tagen werden weitere Veranstaltungen stattfinden, bei denen Gemeinden der Opfer gedenken.
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