30 March 2026, 10:10

NRW-Behörden decken bei Großrazzia illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera links, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

NRW-Behörden decken bei Großrazzia illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Behörden in Nordrhein-Westfalen führen Kontrollen gegen illegale Beschäftigung und Menschenhandel durch

Im September haben die Behörden in Nordrhein-Westfalen im Rahmen europaweiter Kontrolltage gezielte Überprüfungen zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung und von Menschenhandel durchgeführt. Insgesamt wurden dabei in 13 Gastronomiebetrieben der Region 56 Beschäftigte überprüft.

Die Aktion wurde vom Hauptzollamt Aachen geleitet, das dabei mit Polizei, kommunalen Behörden und Justizbehörden zusammenarbeitete. Im Fokus standen Restaurants und Imbisse in Aachen, Euskirchen und Heinsberg. Während der Kontrollen wurde bei 20 Personen die Identität überprüft.

Bei den Überprüfungen deckten die Beamten zahlreiche Verstöße auf: In sechs Fällen ging es um illegalen Aufenthalt, in vier weiteren um Beihilfe dazu. Fünf Betriebe hielten sich nicht an den Mindestlohn, drei wurden beschuldigt, Löhne vorenthalten oder veruntreut zu haben. Zudem gab es zwei Ermittlungsverfahren wegen nicht erfasster Arbeitszeiten.

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In Euskirchen wurden speziell wegen illegalen Aufenthalts und damit zusammenhängender Straftaten drei Strafanzeigen erstattet. Zudem wurde während der Aktion eine gesuchte Person festgenommen und an die Polizei übergeben.

Die Kontrolltage sind Teil einer regelmäßigen europäischen Initiative zur Bekämpfung von Arbeitsausbeutung und zur Zerschlagung krimineller Netzwerke. Das Hauptzollamt Aachen beteiligt sich regelmäßig an solchen Maßnahmen, um Menschenhandel und illegale Arbeitsbedingungen zu bekämpfen.

Insgesamt wurden nach den Kontrollen 17 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze durchzusetzen und illegale Beschäftigungspraktiken zu unterbinden. Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Hauptzollamts Aachen unter Elke Willsch (Telefon: 0241/9091-4770, E-Mail: [email protected]) zur Verfügung.

Quelle