06 February 2026, 16:25

Neues Drogenhilfezentrum in Köln-Pantaleon: Hoffnung und Protest im Viertel

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit Schildern und Regenschirmen die Straße entlang und protestiert gegen eine Regierungsentscheidung, Drogen zu verbieten, mit einer Statue und Gebäuden im Hintergrund.

Neues Drogenhilfezentrum in Köln-Pantaleon: Hoffnung und Protest im Viertel

Der Kölner Stadtrat hat ein neues Drogenhilfezentrum im Stadtteil Pantaleonsviertel genehmigt. Die Einrichtung am Perlengraben wird rund um die Uhr geöffnet sein und soll den Drogenkonsum auf der Straße verringern. Die Entscheidung stößt jedoch auf Widerstand bei Anwohnern und Schulen, die sich Sorgen um die Sicherheit machen.

Das Zentrum bietet überwachte Konsumräume, Ruhezonen, Hygieneeinrichtungen und Notunterkünfte an. Sein Hauptziel ist es, Abhängige aus dem öffentlichen Raum zu holen und gleichzeitig Unterstützung anzubieten. Fachleute argumentieren, dass solche Einrichtungen in der Nähe bekannter Drogenbrennpunkte wie dem Perlengraben besonders wirksam sind.

Anwohner haben protestiert und fragen sich, wie das Zentrum mit den Abhängigen umgeht und welche Auswirkungen es auf das Viertel haben wird. Trotz der Bedenken hat der Rat strenge Betriebsregeln festgelegt, die sicherstellen, dass die Einrichtung das ganze Jahr über durchgehend geöffnet bleibt.

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Neben diesem Zentrum plant Köln die Eröffnung von mindestens zwei weiteren Beratungsstellen für Suchtkranke. Die genauen Standorte stehen jedoch noch nicht fest. Parallel dazu wollen die Behörden auch schärfere Strafen für den öffentlichen Drogenkonsum in der Gegend einführen.

Ab 2027 wird die Stadt die Mittel für Suchtpräventionsprogramme erhöhen. Diese Initiativen sollen darauf abzielen, Menschen dabei zu helfen, eine Abhängigkeit von Anfang an zu vermeiden.

Die neue Einrichtung am Perlengraben wird ihren Betrieb nach den Vorgaben des Rates aufnehmen. Weitere Beratungsstellen sind geplant, ihre Standorte sind jedoch noch nicht bestätigt. Gleichzeitig werden strengere Strafen für den öffentlichen Drogenkonsum durchgesetzt und die Präventionsmaßnahmen ausgebaut.