Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Zukunftsängste
Tobias ZimmermannNeuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Wohnungsnot und Zukunftsängste
Thorben Pollmann übernimmt eine neue Aufgabe als Hochschulseelsorger in Köln. Die Position bringt frische Herausforderungen mit sich, denn er beginnt seine Arbeit in einer Gemeinschaft, die mit drängenden Problemen konfrontiert ist – von Wohnungsnot bis hin zu Zukunftsängsten der Studierenden. Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit, in der viele sowohl nach spiritueller als auch nach praktischer Unterstützung suchen.
Pollmann startet mit Begeisterung in seine neue Rolle und freut sich darauf, im direkten Austausch mit den Studierenden zu stehen. Er kennt ihre Sorgen aus eigener Erfahrung, war er doch selbst einmal in ihrer Situation: in unbekanntem Terrain und mit Unsicherheiten konfrontiert. Seine wöchentliche Heilige Messe findet jeden Dienstag um 12:15 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde statt und bietet einen regelmäßigen Raum für Besinnung.
Die Wohnungsnot in Köln hat dazu geführt, dass 2.500 Studierende auf Wartelisten für Plätze in Wohnheimen stehen – manche von ihnen sind sogar von Obdachlosigkeit bedroht. Neben seelsorgerischer Begleitung leistet die Hochschulgemeinde auch konkrete Hilfe für Bedürftige. Pollmann möchte die Studierenden in allen Lebensbereichen unterstützen, nicht nur im akademischen Kontext.
Viele junge Menschen machen sich heute Sorgen über den Klimawandel, wirtschaftliche Instabilität und einen unberechenbaren Arbeitsmarkt. Pollmann sieht seine Aufgabe darin, ihnen Halt zu geben und sie bei der Bewältigung dieser Ängste zu begleiten. Für ihn ist dieses neue Kapitel sowohl spannend als auch anspruchsvoll, da er sich den vielfältigen Bedürfnissen der Studierenden stellen muss.
Pollmanns Ernennung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Kölner Studierendenschaft. Angesichts von Wohnungsmangel und existenziellen Ängsten, die auf den jungen Menschen lasten, bietet seine Präsenz sowohl spirituelle als auch praktische Unterstützung. Die wöchentliche Messe und seine Initiativen zur Kontaktaufnahme werden in dieser unsicheren Zeit eine verlässliche Stütze sein.






