22 March 2026, 22:08

Neue Schutzfrist für Bäume und Sträucher ab März 2026 – was jetzt gilt

Ein gewundener Pfad durch einen dichten Wald hoher, grüner Bäume mit einem grünen Zaun auf der rechten Seite.

Neue Schutzfrist für Bäume und Sträucher ab März 2026 – was jetzt gilt

Ab dem nächsten Jahr gilt bundesweit eine neue gesetzliche Schutzfrist für Bäume und Sträucher. Vom 1. März bis zum 30. September 2026 gelten strenge Regelungen, die das Schneiden, Fällen oder Entfernen von Gehölzen einschränken. Ziel der Maßnahmen ist es, brütende Vögel, Insekten und andere Wildtiere während ihrer empfindlichsten Monate zu schützen.

Das Verbot umfasst eine Vielzahl von Pflanzen, darunter Hecken, lebende Zäune und Büsche. Es baut auf fünf Jahren verschärfter Schutzbestimmungen nach § 15 des Bundesnaturschutzgesetzes auf, das besonders auf den Erhalt von Lebensräumen wie alten Bäumen mit Höhlen und dichten Sträuchern abzielt. Diese bieten Vögeln Nistplätze und Fledermäusen Winterquartiere.

Bis zum 28. Februar 2026 dürfen Anwohner Bäume und Sträucher noch zurückschneiden. Danach müssen alle Arbeiten die neuen Einschränkungen beachten. Ausnahmen sind selten, können aber für behördlich angeordnete Projekte oder Maßnahmen im öffentlichen Interesse genehmigt werden.

Vor jedem Rückschnitt sollten Grundstücksbesitzer Kontakt zur zuständigen Unteren Naturschutzbehörde aufnehmen. Selbst außerhalb der Schutzfrist kann das Fällen alter Bäume oder ein starker Rückschnitt eine artenschutzrechtliche Prüfung erfordern. Verstöße gegen die Vorschriften gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern geahndet werden.

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Die Schutzfrist ist Teil der laufenden Bemühungen, Landnutzung und Artenschutz in Einklang zu bringen. Ab März 2026 treten die Regelungen jährlich in Kraft und erfordern von Bürgern und Unternehmen eine sorgfältige Planung bei der Pflege von Bäumen und Sträuchern. Die Behörden werden die Einhaltung der Vorschriften überwachen, um Schäden für brütende Tiere und ihre Lebensräume zu verhindern.

Quelle