Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025
Tobias ZimmermannNeue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025
Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG errichtet in Herzebrock-Clarholz eine neue Bodenaufbereitungsanlage. Die Anlage, die die Recyclingkapazitäten des Unternehmens erweitern soll, wird mineralische Böden für den Wiedereinsatz im Baugewerbe aufbereiten. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.
Die Anlage ist ein Tochterunternehmen der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH. Sie wird eine Fläche von 5.000 Quadratmetern umfassen, zusätzlich stehen 4.000 Quadratmeter für die Materiallagerung und -annahme zur Verfügung. Die aufbereiteten Böden stammen aus Abbrucharbeiten, Erdbewegungen, Tiefbauprojekten sowie Straßeninstandhaltungsmaßnahmen.
An der Planung, Konstruktion und Fertigung der Anlage waren die Binder+Co Gruppe und die BEUMER Group beteiligt. Das Genehmigungsverfahren erfolgte in Abstimmung mit den Behörden des Kreises Gütersloh. Im Betrieb wird die Anlage sechs verschiedene Produkte herstellen: zwei Sandsorten und vier Körnungsfraktionen. Die Anlage verarbeitet Böden bis zur Schadstoffklasse BM-F3, dem höchsten in Deutschland wiederverwendbaren Standard. Ihr Wassersystem führt 500 Kubikmeter im Kreislauf, reinigt sie kontinuierlich und setzt sie erneut ein.
Mit der Investition will das Unternehmen der wachsenden Knappheit an primären Rohstoffen durch nachhaltiges Recycling begegnen. Der Bau schreitet derzeit voran; die Inbetriebnahme ist für Ende 2025 vorgesehen.
Die neue Anlage wird die Recyclingfähigkeiten von Landwehr stärken, indem sie Abfallböden in verwertbare Baumaterialien umwandelt. Dadurch soll der Bedarf an Primärrohstoffen verringert und gleichzeitig strenge Umweltstandards eingehalten werden. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.
