28 June 2026, 02:07

Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – 60 Arbeitsplätze in Gefahr

Insolvenz in der Itter-Tal-Gemeinde bedroht das öffentliche Schwimmbad und die Eisbahn

Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – 60 Arbeitsplätze in Gefahr

Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) meldet Insolvenz an – Verfahren noch in diesem Jahr erwartet

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Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI), ein zertifizierter Träger zur Förderung von Langzeitarbeitslosen in Solingen, hat Insolvenz angemeldet. Das Verfahren soll noch vor Jahresende eröffnet werden. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 21 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet bis zu 60 Arbeitsgelegenheiten an, die über öffentliche Mittel finanziert werden.

Die NAI fungiert als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal. In Kooperation mit dem kommunalen Jobcenter Solingen vermittelt sie Arbeitsplätze, bietet sozialpädagogische Beratung und unterstützt bei der Jobsuche. Die Finanzierung erfolgt durch das örtliche Jobcenter sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Das Unternehmen hat die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt. In dieser Phase sind die Löhne der Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird nun mit den Beteiligten zusammenkommen, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern und mögliche Sanierungsoptionen zu erörtern.

Der Förderverein Ittertal, der die Anlage pachtet, betonte, von den finanziellen Schwierigkeiten der NAI nicht betroffen zu sein. Auch Rüdiger Gruß, Inhaber des Restaurants Quitte, bestätigte, dass sein Betrieb keine Auswirkungen spürt.

Die Insolvenz der NAI beginnt mit dem vorläufigen Verfahren. Die Gehälter der 21 Festangestellten sind vorerst gesichert. Über die Zukunft des Unternehmens wird entscheiden, ob die anstehenden Restrukturierungsgespräche erfolgreich verlaufen und die Förderungspartner ihre Unterstützung aufrechterhalten.

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