12 March 2026, 14:09

Netflix' One Piece überrascht mit Sabo und Bartolomeo in Folge 1 – warum?

Zwei Anime-Charaktere, einer auf der linken und einer auf der rechten Seite positioniert, sind im Vordergrund zu sehen.

Netflix' One Piece überrascht mit Sabo und Bartolomeo in Folge 1 – warum?

Netflix' One Piece überrascht Fans mit frühem Auftritt zweier Schlüsselfiguren

Die Netflix-Adaption von One Piece hat die Fangemeinde verblüfft, indem sie zwei zentrale Charaktere deutlich früher einführt als im ursprünglichen Manga. Sabo und Bartolomeo tauchen bereits in der ersten Folge auf – obwohl sie in Eiichiro Odas Werk erst viel später debütieren. Die kreative Entscheidung wirft Fragen auf: Welche Absicht steckt hinter diesen vorverlegten Auftritten?

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Weder Sabo noch Bartolomeo waren im Manga ursprünglich in Loguetown präsent, dem Schauplatz der ersten Episode. Dort erscheinen sie erst Jahre später im Handlungsverlauf: Sabo zunächst in einer Rückblende und später während eines Kolosseumskampfs, Bartolomeo ebenfalls im selben Kolosseum-Bogen. Die Netflix-Serie hingegen platziert beide bereits in den Massenszenen von Loguetown – ein Detail, das nachträglich sogar in die Manga-Rückblenden eingefügt wurde.

Emily Rudd, die in der Serie die Nami spielt, gab zu, dass sie Sabos Auftauchen im Drehbuch überrascht habe. Dennoch bestätigte das Produktionsteam, dass Oda die Änderungen abgesegnet habe. Zwar gibt es keine öffentliche Stellungnahme des Mangaka zu den vorzeitigen Einführungen, doch seine Rolle als Executive Producer und seine Präsenz am Set deuten darauf hin, dass er die Entscheidung unterstützte.

Bartolomeos früher Auftritt erfüllt einen klaren Zweck: Er gibt Luffy eine Bezugsperson zum Interagieren und mildert das Gefühl der Isolation, das die Strohhut-Piraten ansonsten umgibt. Das Team erklärte, diese Anpassung diene der besseren Erzählgeschwindigkeit und der Charakterdynamik in der Realfilm-Version.

Doch nicht nur bei den Charaktereinführungen mischt Oda mit – er hat auch bereits seine Vision für das Serienfinale preisgegeben. Er weiß genau, welcher Handlungsbogen das Ende von Netflix' One Piece markieren soll, um die Adaption mit seinen langfristigen Plänen in Einklang zu halten.

Die vorverlegten Auftritte von Sabo und Bartolomeo stellen eine bewusste Abkehr vom Original dar. Die von Oda abgesegneten Änderungen sollen den Erzählfluss der Live-Action-Serie stärken. Fans dürfen gespannt sein, welche weiteren kreativen Freiheiten die Produktion auf dem Weg zum geplanten Finale noch nehmen wird.

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