11 May 2026, 00:15

Münster und Polizei starten Demokratie-Projekt gegen soziale Spaltung

Diagramm, das "Verantwortung in der Gemeinde" in der Mitte zeigt, verbunden durch Pfeile mit drei sich überschneidenden Kreisen, die seine drei miteinander verbundenen Komponenten darstellen, mit fetter Schrift und leuchtenden, bunten Farben.

Münster und Polizei starten Demokratie-Projekt gegen soziale Spaltung

Münsters Stadtverwaltung und Polizei starten Langzeitpartnerschaft Demokratie stärken

Die Initiative zielt darauf ab, den Zusammenhalt in Stadtteilen zu fördern, die mit Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut konfrontiert sind. Am Montag, dem 1. September, unterzeichneten Vertreter der Stadt und der Polizei das Abkommen – der Startschuss für ein stadtweites Projekt zur Stärkung des bürgerlichen Engagements.

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Bürgermeister Markus Lewe und Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf besiegelten die Zusammenarbeit bei einer offiziellen Unterzeichnungsveranstaltung. Die Partnerschaft knüpft an bestehende Erfolge im Stadtteil Coerde an, wo ähnliche Projekte bereits Fuß gefasst haben. Kathrin Freund, Leiterin von Coerde Zukunft, wird das erweiterte Programm nun für ganz Münster koordinieren.

Im Fokus stehen vor allem Stadtteile mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen. In Coerde gab es bereits Aktionstage, die sich Themen wie Lärmbelästigung, Müllentsorgung und öffentlicher Sicherheit widmeten. Geplant sind nun präventive Maßnahmen wie Sportevents und offene Dialogforen, um Integration und bürgerliche Teilhabe zu fördern.

Regelmäßige „Stadtteilspaziergänge“ sollen Anwohner, lokale Initiativen und Behörden zusammenbringen, um Missstände zu identifizieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Unter dem Motto „Vor Ort Flagge zeigen für die Demokratie“ arbeiten Stadt und Polizei zudem mit weiteren Netzwerkpartnern zusammen. Ein zentraler Baustein der Strategie ist die enge Kooperation mit dem HOT Jugendzentrum, um jungen Menschen eine direkte Mitgestaltung ihres Umfelds zu ermöglichen.

Mit neuen Aktivitäten will die Partnerschaft Vertrauen und Zusammenarbeit in benachteiligten Vierteln stärken. Durch die Ausweitung bewährter Methoden aus Coerde hofft die Stadt, nachhaltige Veränderungen durch lokale Mitwirkung zu bewirken. Erste Schritte umfassen von Bürgern getragene Projekte und einen kontinuierlichen Austausch mit den Anwohnern.

Quelle