Mönchengladbach setzt 2024 auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit bei Events
Jana HerrmannMönchengladbach setzt 2024 auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit bei Events
Die Mönchengladbach Marketing GmbH (MGMG) hat ihre Pläne für ein ereignisreiches Veranstaltungjahr vorgestellt – mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Neue Angebote wie Mehrweggeschirr und ein Inklusionssiegel sollen die Erfahrungen für Besucher:innen und Veranstalter:innen gleichermaßen verbessern. Zudem wird der städtische Veranstaltungskalender weiterwachsen und ein breites Spektrum von kulturellen Treffen bis hin zu Umweltinitiativen bieten.
Den Auftakt macht das BLOOM Future Forum am 2. und 3. Juli auf dem SMS-Campus, das ökologische Innovationen in den Mittelpunkt stellt. Neben Diskussionen über Nachhaltigkeit wird bei der Veranstaltung auch die „Goldene Blume von Rheydt“ wieder vergeben – der älteste Umweltpreis Deutschlands.
Der Europaplatz, eine 4.000 Quadratmeter große Eventfläche, wird in diesem Jahr Schauplatz vielfältiger Veranstaltungen sein. Zu den Highlights zählen eine After-Zoch-Party, ein Street-Food-Festival und ein hochwertiger Flohmarkt. Allein am ersten Septemberwochenende stehen ein Bobbycar-Rennen, ein Weinfest, das Altstadt Open Air, ein weiterer Flohmarkt und das Schützenfest der Stadt auf dem Programm.
Die MGMG führt zudem Verbesserungen am Veranstaltungskalender ein, der im vergangenen Jahr fast 4.000 Einträge verzeichnete. Neue Filterfunktionen sollen die Suche erleichtern, während Mehrweggeschirr bei allen Veranstaltungen den Einsatz von Einwegprodukten reduziert. Darüber hinaus entsteht in Kooperation mit der Lebenshilfe Mönchengladbach ein Inklusionssiegel, das zugängliche Veranstaltungen auszeichnet.
Der Initiativkreis Mönchengladbach bringt etablierte Persönlichkeiten und aufstrebende Talente zusammen. Den Anfang macht die Veranstaltung „Rising Stars trifft Corinna e.V.“ am 24. März, gefolgt von „Heldinnen des Sports“ am 14. April. Ziel der MGMG ist es, klarere Strukturen zu schaffen, damit Vereine, Organisationen und Veranstalter:innen besser mit der Stadt zusammenarbeiten können.
Die Neuerungen spiegeln das Bestreben der MGMG wider, die Mönchengladbacher Veranstaltungsszene nachhaltiger und inklusiver zu gestalten. Durch Mehrweglösungen, das Inklusionssiegel und einen optimierten Kalender sollen sowohl Gäste als auch Organisator:innen profitieren. Mit bereits feststehenden Großveranstaltungen werden die kulturellen und ökologischen Initiativen der Stadt in den kommenden Monaten weiter an Fahrt aufnehmen.
