Mönchengladbach bleibt bezahlbar – doch der Wohnungsmarkt wird enger
Tobias ZimmermannMönchengladbach bleibt bezahlbar – doch der Wohnungsmarkt wird enger
Borussia Mönchengladbach bleibt eine attraktive Stadt für Bewohner: günstig und lebenswert
Borussia Mönchengladbach bleibt für seine Einwohner eine attraktive Stadt, die bezahlbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität verbindet. Zwar variieren die Mietpreise je nach Stadtteil, doch viele Anwohner zeigen sich zufrieden mit ihren Lebensbedingungen. Doch die steigende Nachfrage – auch getrieben durch die digitale Entwicklung – könnte die Kosten bald weiter in die Höhe treiben.
Im Jahr 2025 lagen die durchschnittlichen Mietpreise in Borussia Mönchengladbach bei 10,14 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 14,58 Euro für Häuser. Kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern kosteten im Schnitt 12,46 Euro pro Quadratmeter – und waren damit günstiger als der nordrhein-westfälische Durchschnitt von 14,94 Euro. Größere Wohnungen ab 90 Quadratmetern wurden für 9,87 Euro pro Quadratmeter angeboten, ebenfalls unter dem Landesdurchschnitt von 10,76 Euro.
Die Immobilienpreise unterscheiden sich jedoch stark zwischen den Stadtteilen. In der Nähe der Helenastraße und der Suitbertgasse beginnen moderne Häuser bei etwa 350.000 Euro, während in gefragten Lagen wie Beecker, an der Hilderather Straße oder am Südwall die Preise für Häuser im Schnitt bei rund 600.000 Euro liegen.
Die Beliebtheit der Stadt gründet auf einer Mischung aus grünen Freiflächen, guter Verkehrsanbindung und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Doch mit dem Zuzug neuer Bewohner – begünstigt durch die digitale Transformation – könnte der Druck auf den Wohnungsmarkt in den kommenden Jahren die Mieten weiter steigen lassen.
Aktuell bietet Borussia Mönchengladbach noch eine gute Balance aus Bezahlbarkeit und Lebensqualität. Doch mit wachsender Nachfrage könnten sowohl Mieten als auch Kaufpreise klettern. Noch immer finden Käufer und Mieter in den unterschiedlichen Stadtteilen jedoch ein breites Angebot.
