Metro Logistics revolutioniert Energiemanagement mit KI-gesteuerter Solarstrom-Nutzung
Jana HerrmannMetro Logistics revolutioniert Energiemanagement mit KI-gesteuerter Solarstrom-Nutzung
Metro Logistics setzt auf die Energiemanagement-Plattform flexOn von encentive für seine deutschen Logistikstandorte. Die Lösung soll den Einsatz von Solarstrom erhöhen, Spitzenlasten reduzieren und die Energiekosten senken. Der Rollout beginnt mit einem Pilotprojekt in Marl, bevor die Einführung bundesweit ausgeweitet wird.
Das Logistikzentrum in Marl ist der erste Standort, an dem die flexOn-Plattform getestet wird. Weitere Standorte wie Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau sollen später folgen. Die Technologie ermöglicht eine Echtzeit-Übersicht über Energieverbrauch, -erzeugung und Lastdaten an allen Standorten.
Die Plattform steuert automatisch energieintensive Systeme wie Kühlanlagen und Elektro-Stapler. Sie passt die Kühlleistung an überschüssige Solarstromerzeugung an und drosselt den Verbrauch bei hohen Strompreisen oder Netzbelastung. Auch das Laden der Elektro-Stapler wird bevorzugt in Zeiten niedriger Stromkosten oder hoher Solarproduktion vor Ort erfolgen.
Ellen Rupprath, Energiemanagerin bei der Metro Logistics Germany GmbH, betonte, dass die Plattform zuverlässige, standortübergreifende Daten liefert. Diese Grundlage werde dem Unternehmen helfen, Energieverbrauch und -erzeugung effizienter zu steuern.
Die flexOn-Plattform zentralisiert die Überwachung und automatisiert das Energiemanagement. Sie soll die Effizienz steigern, Kosten senken und nachhaltige Abläufe an den deutschen Standorten von Metro Logistics unterstützen. In den kommenden Monaten wird das System schrittweise an allen großen Standorten eingeführt.






