LVR senkt Umlagesatz 2023 – Kommunen sparen 300 Millionen Euro
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat seinen Umlagesatz für das Haushaltsjahr 2023 gesenkt. Diese Entscheidung ist Teil eines Nachtragshaushalts, der die finanzielle Belastung der Kommunen in der Region verringern soll. Städte und Kreise müssen nun weniger in die Kasse des Verbands einzahlen.
Die Umlage, mit der der LVR finanziert wird, wurde von 16,65 Prozent auf 15,30 Prozent reduziert – ein Rückgang um 1,35 Prozentpunkte. Damit kommt der Verband Forderungen aus den Kommunen nach, die seit Langem eine Entlastung gefordert hatten. Ernst Lauterjung von der SPD-Ratsfraktion Solingen hatte sich für eine Senkung um mindestens einen Prozentpunkt eingesetzt.
Ursprünglich hatte die Finanzabteilung des LVR eine Reduzierung um 1,2 Prozentpunkte für machbar gehalten. Nach weiteren Beratungen einigte sich die Regierungsmehrheit aus SPD und CDU in der LVR-Landschaftsversammlung jedoch auf die stärkere Senkung. Durch die Anpassung sparen Städte und Kreise in der Region rund 300 Millionen Euro ein.
Die Umlagesenkung beträgt nun 1,35 Prozentpunkte und tritt im Rahmen des Nachtragshaushalts 2023 in Kraft. Von der verringerten Abgabenlast profitieren alle kommunalen Haushalte in der Region.
