Lünen präsentiert Jahresbericht 2025: Weniger Wartezeiten und mehr digitale Services
Jana HerrmannLünen präsentiert Jahresbericht 2025: Weniger Wartezeiten und mehr digitale Services
Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung Lünen legt Jahresbericht 2025 vor
Das Amt für Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung der Stadt Lünen hat seinen Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen Verbesserungen bei den Wartezeiten sowie detaillierte Statistiken zu Geburten, Eheschließungen und Zuwanderung. Zudem bearbeitete die Behörde tausende Ausweisdokumente und bereitet den Start eines neuen digitalen Serviceangebots vor.
Die Wartezeiten im Bürgerbüro sanken im vergangenen Jahr deutlich: Terminkunden wurden nach durchschnittlich 2,9 Minuten bedient, Spontankunden mit Wartenummer mussten etwa 3,4 Minuten ausharren. Trotz dieser Fortschritte erschienen 4.016 Personen nicht zu ihren gebuchten Terminen – die Ausfallquote blieb damit bei knapp 12 Prozent.
Im Jahr 2025 stellte die Behörde 7.998 Personalausweise und 4.894 Reisepässe aus. Das Ausländeramt bearbeitete 9.083 Vorgänge, davon erhielten 503 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft, während 683 neue Anträge auf Einbürgerung eingingen. Stand Ende Januar 2026 lebten in Lünen 15.899 ausländische Staatsangehörige, die größten Gruppen kamen aus der Türkei, Syrien und der Ukraine.
Das Standesamt verzeichnete 2025 570 Geburten und 1.588 Sterbefälle. Beliebteste Vornamen waren bei den Mädchen Ella und Marie (jeweils 7 Nennungen), bei den Jungen Adam (7). 309 Paare heirateten, wobei die Schlossmühle mit 179 Trauungen der meistgewählte Ort war, gefolgt vom Rathaus mit 97 Hochzeiten.
Noch in diesem Monat führt die Behörde das Portal «VOIS Online 2.0» ein, über das Bürger kommunale Dienstleistungen bequem von zu Hause erledigen können.
Der Bericht 2025 unterstreicht kürzere Bearbeitungszeiten und eine stabile Nachfrage nach amtlichen Dokumenten. Mit dem neuen Digitalportal will Lünen den Zugang zu Verwaltungsleistungen weiter vereinfachen. Die Daten spiegeln zudem aktuelle Entwicklungen in Bevölkerung, Migration und städtischem Zusammenleben wider.
