Luca Reggiani trifft bei Profi-Debütsaison für Borussia Dortmund
Tobias ZimmermannLuca Reggiani trifft bei Profi-Debütsaison für Borussia Dortmund
Borussia Dortmunds neuester Akademie-Star: Luca Reggiani trifft bei seinem ersten Profitor
Der 18-jährige Luca Reggiani, das jüngste Talent aus der Borussia-Dortmund-Akademie, hat sein erstes Tor im Profifußball mit Bravour markiert. Der italienische Innenverteidiger köpfte in der souveränen 2:0-Auswärtspartie gegen den FC Augsburg einen Eckball zum Torerfolg. Sein Aufstieg in die erste Mannschaft verlief rasant – begünstigt durch Verletzungssorgen in der Abwehr und sein eigenes Talent unter Trainer Nuri Şahin.
Reggiani stieß zur Jugendabteilung des BVB und entwickelte sich schnell zu einer der größten Defensivhoffnungen. In den Fußstapfen von Youssoufa Moukoko trat er als nächster Akademie-Spieler den Sprung in den Profikader an. Sein Debüt gab er bereits zu Beginn dieser Saison, seitdem kam er auf fünf Einsätze – darunter sogar ein Spiel in der Champions League.
Sein erstes Tor gelang dem Teenager in der 59. Minute gegen Augsburg. Eine Flanke von Julian Ryerson fand Reggiani, der den Ball mit Wucht per Kopfball am Torhüter vorbei ins Netz setzte und damit die Dortmunder Führung auf 2:0 erhöhte. Karim Adeyemi hatte die Partie bereits in der 13. Minute eröffnet, doch Reggianis Treffer besiegelte den Sieg. Sichtlich emotional feierte er mit seinen Mannschaftskollegen, bevor er von den Fans stürmisch bejubelt wurde.
Sein schneller Aufstieg ist auch eine Folge der Abwehrkrise beim BVB. Mit mehreren Leistungsträgern ausgefallen, setzte Şahin auf die Akademie – und Reggiani überzeugte durch seine Ruhe und körperliche Präsenz. Mit seinem Tor festigte er seinen Anspruch auf weitere Spielanteile.
Sein Kopfballtreffer bleibt ein unvergesslicher Moment in seiner noch jungen Karriere. Der Sieg hält Dortmund in guter Form, während die Leistung des Teenagers der angeschlagenen Defensive zusätzliche Stabilität verleiht. Sein Weg vom Jugendstar zum Torschützen im Profiteam unterstreicht einmal mehr das Vertrauen des Vereins in eigengewachsene Talente.