10 May 2026, 04:08

Lkw-Fahrer fährt drei Wochen ohne Pause – und fliegt auf der A2 auf

Schwarz-weißes Foto eines Lkws auf einer Straße mit einem "Fahr nicht zu schnell"-Schild im Vordergrund und anderen Fahrzeugen, Gras, Pfosten und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Lkw-Fahrer fährt drei Wochen ohne Pause – und fliegt auf der A2 auf

Ein rumänischer Lkw-Fahrer wurde am Donnerstag, dem 21. August 2025, von der Autobahnpolizei in der Nähe von Porta Westfalica auf der A2 angehalten. Der 50-Jährige hatte gegen mehrere Verkehrsregeln verstoßen, darunter Rasen und die Missachtung vorgeschriebener Ruhepausen. Die Behörden stellten fest, dass er fast drei Wochen am Stück gefahren war – ohne einen einzigen freien Tag.

Der Vorfall begann, als Beamte den Lkw wegen eines verbotenen Überholmanövers in einer gesperrten Zone stoppten. Eine Überprüfung des digitalen Fahrtenschreibers förderte weitere Verstöße zutage: Der Fahrer hatte wiederholt die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten, in einer 80-km/h-Zone sogar 115 km/h erreicht. Er gab an, den Anweisungen seines Arbeitgebers gefolgt zu sein, aus Angst, sonst seinen Job zu verlieren.

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Der Fahrer, der für ein spanisches Transportunternehmen arbeitet, gestand zudem, ohne die vorgeschriebenen Ruhezeiten gearbeitet zu haben. Nach EU-Vorschriften ist ein solch durchgehender Einsatz verboten. Die Polizei bestätigte, dass der Lkw technisch einwandfrei war, doch das Fehlverhalten des Fahrers führte zu sofortigen Sanktionen.

Eine Sicherheitsleistung in Höhe der Bußgelder – über 3.000 Euro für den Fahrer und mehr als 11.000 Euro für das Unternehmen – wurde vor Ort hinterlegt. Die Autobahnpolizei führt regelmäßig solche Kontrollen bei Nutzfahrzeugen durch, um die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten zu überwachen.

Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter ein Bußgeld von über 3.000 Euro. Sein Arbeitgeber, die spanische Firma, muss mit einer Strafe von mehr als 11.000 Euro rechnen, da sie gegen die Vorschriften zu Ruhe- und Arbeitszeiten verstoßen hat. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, müdebedingte Risiken im Güterverkehr zu verhindern.

Quelle