26 March 2026, 22:09

Literarischer Dialog über Identität und Migration in Duisburg

Offenes Buch mit einer Zeichnung von verschiedenen Menschen auf einer Seite, das auf einer flachen Oberfläche liegt und sichtbarer Text zu sehen ist.

Literarischer Dialog über Identität und Migration in Duisburg

Ein literarischer Abend unter dem Titel "Ein Dialog über die Suche nach sich selbst" findet am Dienstag, dem 4. November, um 18 Uhr in Duisburg statt. Die Veranstaltung bringt die Autorinnen Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke zusammen, die darüber diskutieren, wie migratorische Identität persönliche Erfahrungen und Erzählweisen prägt.

Die Besucher:innen setzen sich mit den Themen Herkunft, Hautfarbe und Zugehörigkeit auseinander – anhand der jüngsten Romane der Autorinnen, "Adikou" und "Weiße Tränen". Raphaëlle Reds Roman "Adikou" begleitet eine junge Frau auf ihrer Reise der Selbstfindung durch Togo, Frankreich und die USA. Die Geschichte speist sich aus Reds eigenen Erlebnissen und zeichnet einen Weg entlang der Westküste Afrikas nach, der schließlich in New Orleans endet. Ihr Werk untersucht, wie Migration und kulturelle Wurzeln die Identität formen.

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Kathrin Schrockes "Weiße Tränen" erzählt von einem 16-jährigen Jungen, der sich mit Alltagsrassismus konfrontiert sieht und gleichzeitig mit seinen eigenen Privilegien ringt. Der Roman zeigt die Komplexität des Erwachsenwerdens in einer Gesellschaft, in der Herkunft und Äußeres die persönliche Perspektive prägen.

Die Diskussion wird von Anabelle Assaf moderiert und ist Teil der Reihe "DIALOG", einer Kooperation zwischen literaturgebiet.ruhr und dem Zentrum für Erinnerungskultur. Der Eintritt kostet 5 Euro, zahlbar in bar vor Ort.

Interessierte können sich online oder telefonisch unter 0203 / 283 2640 anmelden. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich mit zeitgenössischer Literatur auseinanderzusetzen, die sich mit Identität und Migration beschäftigt. Reds und Schrockes Romane präsentieren unterschiedliche, aber verbundene Blickwinkel auf die Selbstfindung in einer multikulturellen Welt. Der Zugang ist für alle offen; eine Anmeldung ist über die Website der Veranstaltung oder telefonisch möglich.

Quelle