Laserangriff auf Hubschrauberpilot: Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr
Tobias ZimmermannLaserangriff auf Hubschrauberpilot: Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr
Am Montagabend wurde ein Hubschrauberpilot während eines Fluges über Willich von einem grellen Lichtstrahl vorübergehend geblendet. Der Vorfall, der sich in der Nähe der Neustraße und des Brockelswegs ereignete, wird nun als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr untersucht.
Gegen 19:10 Uhr am 3. Februar 2026 gab der Pilot an, während eines Seitenwindanflugs von einem intensiven Lichtblitz geblendet worden zu sein. Als Ursache wird ein vom Boden aus gerichteter Laserpointer vermutet. Trotz der Beeinträchtigung gelang es dem Piloten, den Flug sicher fortzusetzen, ohne dass es zu weiteren Komplikationen kam.
Die Polizei stuft den Fall als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr ein – ein Delikt, das nach deutschem Recht mit hohen Strafen geahndet wird. Je nach Schwere des Vergehens drohen den Tätern Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Selbst bei fahrlässigem Handeln sind bis zu fünf Jahre Haft oder empfindliche Geldstrafen möglich.
Die Behörden suchen aktiv nach Zeugen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Tipps oder Informationen zum Vorfall können an die Verkehrspolizei unter der Rufnummer 02162 377-0 gemeldet werden.
Das gezielte Anstrahlen von Luftfahrzeugen mit Laserpointern bleibt ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Solche Angriffe können die Sicht von Piloten beeinträchtigen und Flüge in Gefahr bringen. Die Ermittlungen zur Aufklärung des jüngsten Vorfalls in Willich laufen auf Hochtouren.
