Langenfeld und Solingen lehnen A3-Ausbau ab und planen neuen Bahnhalt
Jana HerrmannLangenfeld und Solingen lehnen A3-Ausbau ab und planen neuen Bahnhalt
Die Städte Langenfeld und Solingen haben ihre gemeinsame Ablehnung des Ausbaus der Autobahn A3 auf acht Spuren erneut bekräftigt. Bei einem jüngsten Treffen erörterten ihre Vertreter regionale Verkehrs- und Entwicklungsfragen, darunter auch Pläne für einen neuen Bahnhalt. Beide Bürgermeister betonten die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens bei zentralen Infrastrukturthemen.
Oberbürgermeister Frank Schneider (Langenfeld) und Oberstadtdirektor Tim Kurzbach (Solingen) trafen sich diesmal in der Orangerie an der Prinzenstraße in Solingen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Chancen durch Homeoffice-Lösungen sowie die Entwicklung zur Smart City. Zudem festigten sie ihre Haltung gegen den A3-Ausbau und richteten offizielle Schreiben an die zuständigen Ministerien.
Ein zentraler Punkt der Gespräche war der geplante Bahnhalt in der Nähe der Landwehrstraße/Wipperauer Straße. Der vorgesehene Standort bietet eine hervorragende Anbindung, da bereits bestehende Buslinien Ohligs, Aufderhöhe, Langenfeld und Leichlingen bedienen. Beide Städte setzen sich für diesen Halt im Rahmen eines umfassenderen Konzepts ein, das auch den Bau eines dritten Gleises für die S-Bahn-Strecke zwischen Düsseldorf, Solingen, Opladen und Köln vorsieht.
Die Verwaltungsvorstände der beiden Städte kommen alle sechs Monate zusammen, um regionale Belange zu besprechen. Das nächste Treffen ist für den Herbst in Langenfeld geplant.
Das Gespräch unterstrich das gemeinsame Engagement von Langenfeld und Solingen für eine bessere Verkehrsanbindung in der Region. Ihre Ablehnung des A3-Ausbaus bleibt unverändert, während die Pläne für den neuen Halt an der Landwehrstraße konkreter werden. Die nächsten Schritte umfassen weitere Abstimmungen mit den Verkehrsbehörden.






