Langenfeld und Monheim am Rhein besiegeln ihre Wasserpartnerschaft für die Zukunft
Jana HerrmannLangenfeld und Monheim am Rhein besiegeln ihre Wasserpartnerschaft für die Zukunft
Die Städte Langenfeld und Monheim am Rhein werden ihre Zusammenarbeit in der gemeinsamen Wasserversorgung fortsetzen. Die neu gewählten Bürgermeister Gerold Wenzens und Sonja Wienecke haben sich beide verpflichtet, die langjährige Partnerschaft aufrechtzuerhalten. Ihre Entscheidung folgt auf monatelange Diskussionen über die Zukunft des Wasserverbands Langenfeld-Monheim.
Der scheidende Langenfelder Bürgermeister Frank Schneider hatte vor seinem Amtsende noch auf eine endgültige Einigung gedrängt. In seinen letzten Wochen im Amt bereitete er den Weg für die Abstimmung der neu gewählten Räte über das Thema. Die zur Prüfung anstehenden Vorschläge sehen vor, frühere Pläne zur Auflösung des Wasserverbands und seiner verbundenen Unternehmen fallen zu lassen.
Die neuen Bürgermeister, die ihr Amt Anfang November antreten werden, haben bereits die Unterstützung ihrer Fraktionen im Rat gesichert. Sowohl Wenzens als auch Wienecke betonten die Bedeutung einer stabilen und bezahlbaren Wasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger. Falls die Räte den Plänen zustimmen, werden neue Verträge ausgearbeitet, um die laufende Zusammenarbeit formal zu regeln. Befürworter argumentieren, dass die Aufrechterhaltung der Partnerschaft eine sichere Wasserversorgung ohne zusätzliche Kosten garantiert. Der Verband verwaltet seit Jahren gemeinsame Ressourcen, und Beamte warnen, dass eine Aufspaltung zu höheren Preisen und betrieblichen Störungen führen könnte.
Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den neu gebildeten Stadträten. Bei einer Zustimmung würde die Vereinbarung die gemeinsame Bewirtschaftung der Wasserversorgung langfristig festschreiben. Die Einwohner beider Städte würden dann weiterhin Wasser zu den bisherigen Konditionen erhalten.
