24 January 2026, 20:14

Kwasniok kritisiert Bayern-Fokus: „Zweiter Platz gilt oft als Versagen“

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Kwasniok kritisiert Bayern-Fokus: „Zweiter Platz gilt oft als Versagen“

1. FC Kölns Cheftrainer Lukas Kwasniok kritisiert die abwertende Wahrnehmung von Bundesliga-Teams jenseits des FC Bayern München. Er argumentierte, dass ein Abschluss hinter dem Meister oftmals unfair als Versagen gewertet werde. Aktuell belegt der Verein mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz den zehnten Tabellenplatz.

Kwasniok übt scharfe Kritik an den überzogenen Erwartungen in der Liga, wo selbst der zweite Platz mitunter als wertlos abgetan werde. Diese Einstellung bezeichnete er als systemisches Problem und betonte, dass Mannschaften, die nicht den Titel gewinnen, allzu schnell als unter ihren Möglichkeiten bleibend abgestempelt würden.

In jüngsten Berichten war von Unruhe beim 1. FC Köln die Rede – ausgelöst durch schwache Ergebnisse und die Annäherung an die Abstiegsränge. Kwasniok wies jedoch Spekulationen über eine schlechte Stimmung im Verein zurück und versicherte, die Atmosphäre sei stets intakt gewesen. Zwar räumte er ein, dass einige Spieler über die letzten Leistungen frustriert sein könnten, doch sei dies eine natürliche Reaktion.

Mit noch 16 Spieltagen steht für die Mannschaft vor allem eines im Fokus: den Abstand zum Relegationsplatz zu wahren. Kwasniok zeigte sich überzeugt, dass der Neuaufsteiger auf gutem Weg sei, die Abstiegsränge zu meiden.

Unterdessen wird Eugen Polanski, derzeit interimistischer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach, in der nächsten Saison das Zepter beim 1. FC Köln übernehmen. Er hatte im September 2025 Gerardo Seoane abgelöst und später einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. Zuvor trainierte Polanski die U23 der Gladbacher, bevor er die Profimannschaft übernahm.

Mit einem Drittel der Saison vor sich liegt Köln weiterhin sieben Punkte über dem Relegationsplatz. Kwasnioks Aussagen unterstreichen den Druck auf Vereine abseits des FC Bayern, während Polanskis Verpflichtung einen geplanten Wechsel einläutet. Die Priorität des Teams bleibt klar: den Klassenerhalt in der Bundesliga für eine weitere Spielzeit zu sichern.

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