13 June 2026, 00:08

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: 57 Prozent mehr Straftaten in fünf Jahren

Gewalt an NRW-Bahnhof mehr als verdoppelt

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: 57 Prozent mehr Straftaten in fünf Jahren

Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist in den vergangenen fünf Jahren stark angestiegen. Zwischen 2020 und 2025 nahmen die gemeldeten Vorfälle insgesamt um 57 Prozent zu, wobei einige Deliktgruppen noch deutlich stärker anwuchsen. Die Entwicklung wirft Fragen nach Sicherheitsvorkehrungen und Polizeimaßnahmen in der gesamten Region auf.

Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen stieg im selben Zeitraum um 32 Prozent. Besonders alarmierend: Sexualstraftaten verzeichneten einen Anstieg um 162 Prozent – einer der dramatischsten Zuwächse. Auch Gewaltdelikte verdoppelten sich nahezu, was die Sorgen um die Sicherheit an Verkehrsknotenpunkten weiter verschärft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kriminalität an NRW-Bahnhöfen erreichte 2023 ihren Höhepunkt, bevor die Zahlen wieder leicht zurückgingen. Fachleute vermuten, dass eine verstärkte Polizeipräsenzen und strengere Kontrollen zu höheren Fallzahlen geführt haben könnten. Der Kölner Hauptbahnhof blieb sowohl 2020 als auch 2025 der am stärksten betroffene Standort.

Bis 2025 löste Dortmund Düsseldorf als zweitbelastete Stadt bei Bahnhofsstraftaten ab. Münster behielt während des gesamten Fünfjahreszeitraums seinen fünften Platz. Auch Gelsenkirchen, Duisburg und Oberhausen zählten 2025 zu den acht Bahnhöfen mit der höchsten Kriminalitätsrate.

Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der registrierten Straftaten an NRW-Bahnhöfen zwischen 2020 und 2025. Zwar gehen einige Deliktgruppen bereits zurück, doch der Gesamtanstieg bleibt beträchtlich. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.

Quelle