Krankenhaus-Schließungen in Solingen lösen politische Empörung aus
Tobias ZimmermannKrankenhaus-Schließungen in Solingen lösen politische Empörung aus
Die K-Plus-Gruppe hat Pläne bekannt gegeben, weitere Krankenhäuser in Solingen zu schließen. Die Entscheidung hat bei lokalen Politikern, insbesondere bei den Grünen, Besorgnis ausgelöst. Sie argumentieren, dass der Schritt die medizinische Versorgung in der Region gefährdet.
Durch die Schließungen werden sich die Notfalltransporte voraussichtlich um etwa 20.000 Fahrten pro Jahr erhöhen. Benachbarte Kliniken müssen die zusätzliche Belastung bewältigen – und das, obwohl das Ministerium zuvor die Stroke Unit im Städtischen Klinikum Solingen genehmigt hatte.
Die Grünen kritisieren die Entscheidung des Ministers als kontraproduktiv. Die Partei hatte die Stadt bereits zuvor vor ihrer Verantwortung gewarnt, die lokale Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten. Nun konzentriert sie sich darauf, das Personal – insbesondere Auszubildende – zu unterstützen, um deren berufliche Zukunft zu sichern.
Aufgrund der Schließungen müssen Tausende Beschäftigte neue Arbeitsplätze finden, was zu Personalengpässen in der gesamten Region führen könnte. Die Grünen lehnen die Entscheidung und ihre Auswirkungen auf die lokalen Dienstleistungen weiterhin ab.






